Hila Yvonne Pasternak, Krankenschwester auf der Intensivstation des Soroka-Krankenhauses der Clalit-Gruppe, wurde in einem unvergesslichen Moment mit einem schwer verletzten Soldaten aus Gaza dokumentiert: „Er bat um eine Umarmung und sagte, ich sei ein Engel. Aber eigentlich bin ich es, die ihm etwas schuldet.“
In diesen herausfordernden Tagen, in denen das Personal von Soroka rund um die Uhr Kriegsverletzte versorgt, sind es oft die kleinen Momente, die das Herz berühren.
So geschah es vorgestern während einer Nachtschicht auf der Intensivstation: Krankenschwester Hila Yvonne Pasternak wurde dabei fotografiert, wie sie einen verwundeten Fallschirmjäger umarmte, der gerade aus der Narkose aufgewacht war und nur eines verlangte – eine Umarmung.
Der Soldat wurde mit schweren Verletzungen an den Gliedmaßen in die Notaufnahme des Soroka-Krankenhauses in Beersheva eingeliefert. Nach einer komplizierten Operation wurde er auf die Intensivstation und später auf die orthopädische Station B verlegt. Seine Familie, die im Norden Israels lebt, konnte nicht rechtzeitig kommen, doch Krankenschwester Hila, die ihn betreute, nahm ihn in ihre Arme.
הילה איבון פסטרנק, אחות במחלקה לטיפול נמרץ כללי בסורוקה, תועדה ברגע בלתי נשכח עם לוחם שנפצע קשה בתקרית בעזה: „הוא ביקש חיבוק ואמר שאני מלאך. אבל אני זו שחייבת לו“ pic.twitter.com/2bMfMRwz4g
— סורוקה- מרכז רפואי אוניברסיטאי (@soroka_mc) June 5, 2025
Das Foto, aufgenommen von einem Teammitglied, steht symbolisch für die tiefe menschliche Verbindung zwischen den Soroka-Teams und den Kriegsverletzten, die seit dem 7. Oktober Tag und Nacht mit großer Hingabe versorgt werden. Soroka behandelt weiterhin IDF-Soldaten und Sicherheitskräfte angesichts der wieder aufgeflammten Kämpfe im Gazastreifen.
Hila Yvonne Pasternak, die Krankenschwester auf der Intensivstation in Soroka:
„Wir weckten ihn auf, er sah mich an und sagte: ‚Ich möchte eine Umarmung.‘ Er war euphorisch und glücklich, am Leben zu sein. Ich beruhigte ihn, sagte ihm, dass alles in Ordnung sei, und umarmte ihn fest. Er sagte: ‚Danke, du bist ein Engel‘, und ich antwortete ihm, dass ich ihm danke, weil er mich beschützt hat. Ich bin es, die ihm etwas schuldet, nicht umgekehrt. Wir haben sogar darüber gelacht, dass ich ein Gehalt bekomme und er das aus Berufung tut. Jetzt ist er bereits wach und auf dem Weg der Besserung – und das ist mein wahrer Lohn.“




