Israel führte am Dienstag eine zweite Welle von Vergeltungsschlägen gegen das Huthi-Regime im Jemen durch. Ziel war diesmal der internationale Flughafen von Sanaa, der Hauptstadt des Landes.
Die jüngsten Langstreckenangriffe auf den Jemen sind eine Reaktion auf den ballistischen Raketenangriff der Huthis vom Sonntag, bei dem ein Geschoss in der Nähe des Flughafens Ben-Gurion bei Tel Aviv einschlug. Huthi-Vertreter prahlten damit, Israels wichtigste internationale Verbindung „für mehr als eine Stunde lahmgelegt“ zu haben.
Nach dem dramatischen Luftangriff erklärte der Sprecher der israelischen Armee (IDF): „Wir haben den Hauptflughafen in Sanaa getroffen und vollständig außer Betrieb gesetzt. Start- und Landebahnen, Flugzeuge und Infrastruktur wurden zerstört.“
🎯 The IDF Strikes Houthi Terrorist Infrastructure in Yemen:
A short while ago, IDF fighter jets struck and dismantled Houthi terrorist infrastructure at the main airport in Sana’a, fully disabling the airport. The strike was carried out in response to the attack launched by the… pic.twitter.com/3uIPNl7tBE
— Israel War Room (@IsraelWarRoom) May 6, 2025
Israelische Flugzeuge bombardierten außerdem mehrere Kraftwerke in der Region Sanaa sowie das nördlich der Hauptstadt gelegene Betonwerk „Al Imran“, das dem Huthi-Terrorregime als wichtige Ressource dient und für den Bau von unterirdischen Tunneln und anderer Terrorinfrastruktur genutzt wird.
Die IDF erklärte, die Angriffe hätten die wirtschaftlichen und militärischen Fähigkeiten des Huthi-Regimes weiter geschwächt.
Israel hatte den Jemen mehr als 45 Minuten vor Beginn der Luftangriffe gewarnt; zum Zeitpunkt des Bombenabwurfs waren die Einrichtungen bereits evakuiert.
Die Huthis reagierten mit Drohungen und kündigten an, auf jede Eskalation mit weiterer Eskalation zu antworten. Sie behaupteten, noch viele Ziele in Israel ins Visier nehmen zu können – und dies auch zu gegebener Zeit zu tun.




