Der iranische Botschafter im Libanon verlor ein Auge und erlitt schwere Verletzungen am anderen, als am Dienstag inmitten eines landesweiten Angriffs auf Teherans Terrormacht Hisbollah ein Pager explodierte, den er bei sich trug.
Zwei Mitglieder des Korps der Islamischen Revolutionsgarden, die über den Anschlag unterrichtet waren, bestätigten gegenüber der New York Times das Ausmaß der Verletzungen von Mojtaba Amini und erklärten, sie seien ernster als zunächst berichtet und er werde zur Behandlung nach Teheran gebracht.
The NYT reports that #Iran’s regime’s ambassador to #Lebanon Mojtaba Amani, who is essentially an #IRGCterrorists affiliate, lost one eye and severely injured his other eye when a pager he was carrying exploded today. Stands in stark contrast to the downplaying of his injuries by… pic.twitter.com/rp4gIvvdXf
— Jason Brodsky (@JasonMBrodsky) September 18, 2024
Hossein Soleimani, Chefredakteur von Mashregh, der wichtigsten IRGC-Nachrichten-Website, twitterte: „Leider waren die Verletzungen des iranischen Botschafters im Bereich der Augen sehr schwer“.
Ein von iranischen Nachrichtenmedien veröffentlichtes Video des Transports von Amini ins Krankenhaus zeigt ihn auf einer Straße in Beirut in der chaotischen Zeit nach dem Angriff mit verbundenen Augen und einem blutverschmierten weißen Hemd auf der Vorderseite.
A video released by Iran’s state-run media shows the moment the country’s wounded ambassador, Mojtaba Amani, is transferred to the hospital following the attack on Hezbollah pagers. pic.twitter.com/DdlUIfSSJn
— Iran International English (@IranIntl_En) September 17, 2024
Iranischen Medienberichten zufolge wurden auch zwei von Aminis Leibwächtern verwundet, als ihre Pager explodierten.
Einer der IRGC-Mitglieder sagte der Times, die Pager hätten vor der Explosion etwa 10 Sekunden lang gepiept, was einige dazu veranlasste, die Pager nahe an ihr Gesicht zu halten, um nach einer Nachricht zu suchen.
Die beiden IRGC-Mitglieder erzählten außerdem, dass die Pager nur von Hisbollah-Mitgliedern benutzt wurden.
Unbestätigten Berichten zufolge wurden im Libanon mindestens neun Hisbollah-Terroristen getötet und etwa 3.000 verwundet, als ihre Pager detonierten, ebenso wie mindestens 14 weitere Terroristen im benachbarten Syrien. Hochrangige Hisbollah-Funktionäre sollen bei den Explosionen verwundet worden sein.
(JNS)




