Angesichts des erneuten Raketenbeschusses aus dem Libanon erklärte der israelische Verteidigungsminister Yoav Galant am Montag gegenüber seinem amerikanischen Amtskollegen Lloyd Austin, die Zeit für eine vereinbarte Deeskalation mit der Hisbollah laufe ab.
„Die Möglichkeit einer Einigung im Norden verstreicht. Die Hisbollah bindet sich weiterhin an die Hamas. Die Richtung ist klar“, erklärte Galant in einem nächtlichen Telefonat mit Austin, wie das israelische Verteidigungsministerium mitteilte.
Der Anruf folgt auf eine Eskalation der Feindseligkeiten zwischen der Hisbollah und Israel, die sich seit dem 8. Oktober deutlich verstärkten, als die Hisbollah in Solidarität mit der Invasion der Hamas in den nordwestlichen Negev eine Offensivaktion begann. Die Hisbollah hat am Sonntag Dutzende und am Montag weitere Raketen auf Israel abgefeuert. Beide Male zerstörte Israel daraufhin terroristische Ziele im Südlibanon.
Der Bericht des Verteidigungsministeriums über den Anruf enthielt keine Zitate von Austin, dessen US-Verteidigungsministerium nicht sofort einen Bericht über das Gespräch zur Verfügung stellte.
Das Telefonat zwischen Austin und Galant, die seit dem 7. Oktober Dutzende Male miteinander telefoniert haben, fällt in eine Zeit der Spannungen zwischen Galant und Premierminister Benjamin Netanjahu, der nach Berichten israelischer Medien an einem entschlosseneren militärischen Vorgehen in Israels Konflikt mit mehreren Schauplätzen interessiert ist.
Am Sonntag hatte Netanjahu zugesagt, eine Fortsetzung des Status quo gegenüber der Hisbollah nicht zuzulassen. Austin hat wiederholt zu einer regionalen Deeskalation aufgerufen, so auch in seinem Gespräch mit Galant in der vergangenen Woche.
Der Verteidigungsminister bekräftigte in seinem jüngsten Telefonat mit Austin die Verpflichtung Israels, die Hamas zu zerschlagen und die Geiseln aus dem Gazastreifen „auf jede mögliche Weise“ zurückzubringen.
(JNS)





Es wird auch Zeit diese Verbrecher zu eliminieren und aufzuräumen mit dem Gesindel.