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Drohnenangiff auf Tel Aviv: 1 Toter und 10 Verletzte

Bilder vom Tatort zeigen eine Kampfdrohne, die über einem Wohnhaus in der Nähe der diplomatischen Vertretung der USA explodiert.

Drohne
Israelische Sicherheits- und Rettungskräfte am Ort der Drohnenexplosion in Tel Aviv am 19. Juli 2024. Foto: Erik Marmor/Flash90

Ein Israeli wurde in der Nacht zum Freitag getötet und 10 weitere verletzt, als eine Drohne in einem Wohngebiet im Zentrum von Tel Aviv explodierte.

Bei der Durchsuchung eines Gebäudes fanden Notärzte des Magen David Adom den leblosen Körper eines Mannes in den Fünfzigern mit schweren Splitterwunden und stellten fest, dass der Tod durch die Explosion verursacht worden war.

Die Sanitäter behandelten auch eine 25-jährige Frau und einen 37-jährigen Mann vor Ort wegen Splitterwunden und brachten sie anschließend in das Ichilov-Krankenhaus des Sourasky Medical Center in Tel Aviv.

Zwei weitere Personen wurden entweder durch Splitter oder durch die Druckwelle der Explosion verletzt. Vier weitere Personen wurden im Krankenhaus wegen Angstzuständen behandelt.

JNS-Korrespondentin Amelie Botbol am Ort eines Drohnenangriffs in Tel Aviv, 19. Juli 2024.

 

Die Explosion ereignete sich kurz nach 3 Uhr Ortszeit in der Nähe der Ben-Yehuda-Straße, nur wenige Blocks von der diplomatischen Vertretung der USA im Herzen der Küstenstadt entfernt.

Ein US-Beamter sagte, dass das Botschaftsgebäude nicht beschädigt und kein amerikanischer Staatsbürger verletzt worden sei, berichtete Axios.

Bilder vom Tatort zeigten offenbar eine bewaffnete Drohne, die über einem Gebäude an der Ecke der Shalom-Aleichem-Straße abstürzte oder explodierte.

 

„Eine erste Untersuchung deutet darauf hin, dass die Explosion in Tel Aviv durch den Absturz eines Flugkörpers verursacht wurde”, erklärte die IDF.

Das Militär gab später bekannt, dass die Drohne von den Luftabwehrsystemen entdeckt, aber aufgrund eines menschlichen Fehlers nicht abgefangen wurde.

Dementsprechend seien vor dem Angriff auch keine Sirenen in Tel Aviv ausgelöst worden.

Die israelische Luftwaffe „hat ihre Luftpatrouillen verstärkt, um den israelischen Luftraum zu schützen“, fügte die IDF hinzu.

Ein Sprecher der jemenitischen Huthi-Terroristen übernahm die Verantwortung für den „qualitativen“ Angriff mit einem fortschrittlichen unbemannten Flugzeug namens „Jaffa“.


„Erklärung der jemenitischen Streitkräfte über die Durchführung einer Militäroperation gegen ein wichtiges Ziel in der besetzten Region Jaffa, von den Israelis „Tel Aviv“ genannt, mit einer neuen Drohne namens „Jaffa“, die Abfangsysteme umgehen und vom Radar nicht erfasst werden kann. 19.07.2024.“

 

Am Montag gab das US Central Command bekannt, dass die Huthi-Rebellen innerhalb von 24 Stunden mehrmals einen israelischen Öltanker angegriffen hätten, der im Roten Meer Pflanzenöl von Russland nach China transportierte.

Im März traf ein von jemenitischen Terroristen abgefeuerter Marschflugkörper offenes Gelände in der Nähe der südlichen Ferienstadt Eilat. Es war das erste Mal, dass eine Huthi-Rakete israelisches Territorium erreichte.

Bei vielen ähnlichen Angriffen seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober gelang es der israelischen Luftabwehr, die Geschosse über dem Roten Meer abzuschießen.


„Die qualitative Operation, deren Einzelheiten noch bekannt gegeben werden, richtete sich gegen Tel Aviv im besetzten Palästina.“

Verteidigungsminister Yoav Galant hielt am Freitagmorgen eine Lagebesprechung mit hochrangigen IDF-Offizieren ab, darunter Generalstabschef Generalleutnant Herzi Halevi.

„Die Verteidigungsstreitkräfte arbeiten daran, alle Systeme sofort zu verstärken und werden mit allen abrechnen, die dem Staat Israel Schaden zufügen oder Terror gegen ihn ausüben“, sagte Galant.

Der Sprecher der IDF, Konteradmiral Daniel Hagari, erklärte später gegenüber Reportern, dass es sich bei der Drohne um eine iranische Samad-3 gehandelt habe, die modifiziert worden sei, um ihre Reichweite zu erhöhen.

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Drohnenangiff auf Tel Aviv: 1 Toter und 10 Verletzte”

  1. Andrew Manner sagt:

    Jemeniter, Libanesen, Syrer und Palästinenser haben nicht zu fressen, sind in großer Anzahl Analphabeten und arbeitslos und liegen dem Westen seit Jahrzehnten auf der Tasche. Trotzdem sind sie bis an die Zähne bewaffnet. Dass die Bevölkerung, die als Schutzschild benutzt wird, am krepieren ist, interessiert niemanden.
    Mal gespannt, ob Trump hier wirklich aufräumt…

  2. Maria.Stuttgart sagt:

    Lieber Herr Manner!!!
    Sie haben absolutes Recht mit Ihrer Meinung, die wir auch herzlich unterschtützen.
    Was die Palästinenser betr. fügen wir dazu das ist ein sehr Arogantes Volk.
    Was die hier in „Westen“ Israel eingerichtet haben ist unbegreiflich: diese Lügen und Hass diese ganze „Propaganda“, die sind Schuld das der Krieg ausgebrochen ist.
    Israel führt einen unglaublich mutigen und gerechten Krieg gegen das Böse
    finden wir. Wir hoffen das der Krieg bald zu Ende geht und nicht so viel
    junge Soldaten sterben!!!
    Shalom nach ISRAEL – Maria und Günther

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