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Noch bevor der Gaza-Krieg zu Ende ist und wir zurückblicken werden, um herauszufinden, wie der Überraschungsangriff der uns im Schlaf überrumpeln konnte, fragen wir: „Können säkulare Geheimdienstler überhaupt verstehen, was es bedeutet, fundamentalistischer Muslim zu sein? Lassen sich die radikalen Aktionen einer Denkweise, die so völlig außerhalb ihrer eigenen liegt, vorhersehen?“
Während diese Frage im Raum steht, angesichts der Nachwirkungen der Ereignisse vom 7. Oktober, werden immer mehr israelische „arabistische“ Analysten vernehmbar. Zwei dieser Analysten galten bis vor kurzem in mancher Augen noch als Alarmisten oder Hassprediger. Heute drücken sie den Konsens vieler aus, die noch vor wenigen Monaten linke, „friedensbewegte“ Israelis waren. Beide sind zufällig orthodoxe Juden.
KOMPROMISSE WECKEN HOFFNUNG
Dr. Mordechai Kedar, ein Israeli polnisch-jüdischer Herkunft, wurde 1970 eingezogen, lernte Arabisch und stieg...
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