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US-Thinktank an Israel: Hören Sie mit dem „Rasenmähen“ in Gaza auf

In der Studie „Entwaffnung des Gazastreifens“ erklärten israelische Experten, es sei notwendig und möglich, die Hamas und andere palästinensische Terrorgruppen zu entwaffnen.

Gaza
Hamas-Mitglieder nehmen an einer Kundgebung in Beit Lahiya im nördlichen Gazastreifen teil, 30. Mai 2021. Foto: Atia Mohammed/Flash90.

Der in Philadelphia ansässige Thinktank Middle East Forum hat ein Strategiepapier veröffentlicht, das Israels reaktive „Rasenmäher“-Politik für Gaza infrage stellt und stattdessen einen Weg für einen proaktiven und umfassenden israelischen Sieg aufzeigt.

In „Entwaffnung des Gazastreifens“ fordert Brigadegeneral (a.D.) Yossi Kuperwasser Israel auf, sich der terroristischen Bedrohung zu entledigen, indem es die Hamas und andere palästinensische Terrorgruppen entwaffnet überzeugend deutlich macht, was es kostet, Israel zu bedrohen.

Kuperwasser, ehemaliger Leiter der Forschungsabteilung des militärischen Nachrichtendienstes der IDF und Generaldirektor des israelischen Ministeriums für strategische Angelegenheiten, skizziert eine Reihe von Initiativen, darunter:

Militärisch: Operationen aus der Luft, zur See und am Boden unter Einsatz einer „nachrichtendienstlich intensivierten Kriegsführung“ (LOCHAMAM ist die hebräische Abkürzung) gegen die herrschende und operative Infrastruktur in Gaza, wie in Syrien, ohne Immunität für Hamas-Führer.

Wirtschaftlich: Konditionierung von Geld und Wirtschaftshilfe an die Bedingung, dass die Hamas alle Anstrengungen zur Bewaffnung und zum Angriff auf Israel einstellt.

Kulturell: Vollständige Unterbindung der Indoktrination von Hass und Aufstachelung zur Gewalt gegen Juden und Israel in Schulbüchern, Moscheen und Medien.

„Israel hat den Machthabern in Gaza die Initiative überlassen und versucht, möglichst lange Intervalle relativer Ruhe zwischen größeren Gewaltausbrüchen zu erreichen“, so Kuperwasser. „Dies ermöglicht es der Hamas, ihre Fähigkeiten ständig zu verbessern und sich mit immer ausgefeilteren Systemen zu bewaffnen. Israel braucht eine neue, entschlossene Strategie, die die Hamas zwingt, Regeln zu akzeptieren, die Israel von dieser Bedrohung befreien.“

Zvi Hauser, ehemaliger Vorsitzender des Außen- und Verteidigungsausschusses der Knesset, schreibt in seiner Einleitung zu dem Strategiepapier: „Einige bezweifeln die Möglichkeit, die Hamas zu entwaffnen, weil sie denken, dass dies entweder nicht machbar ist oder einen untragbaren Preis für Israel bedeuten würde.“

Sie irren sich, denn die IDF-Offensive „Operation Defensive Shield“ in Judäa und Samaria im Jahr 2002 hat bewiesen, dass „Israel die Infrastruktur des Terrors in dicht besiedelten Gebieten zerstören kann, und zwar zu viel geringeren menschlichen Kosten als ursprünglich befürchtet.“

Der Präsident des Nahost-Forums, Daniel Pipes, fügte hinzu: „Weil Israels Sicherheitsapparat darauf angewiesen ist, dass die Hamas die Ordnung im Gazastreifen aufrechterhält, verzichtet es darauf, die Organisation zu zerschlagen.“

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Patrick Callahan

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