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Ist Trump der israelfreundlichste Präsident aller Zeiten?

Die Zionist Organization of America beschließt, Trump für seine beispiellose Unterstützung Israels eine „selten vergebene“ Auszeichnung zu verleihen.

Donald Trump an der Klagemauer in Jerusalem, der erste US-Präsident, der jemals an der heiligsten Stätte des Judentums gebetet hat. Foto: GPO

(JNS) Die Zionist Organization of America (ZOA) hat bekannt gegeben, den ehemaligen Präsidenten Donald Trump mit der Theodor-Herzl-Medaille auszuzeichnen.

Trump wird die Auszeichnung, die laut ZOA „nur selten vergeben wird“, am 13. November beim nationalen Preisverleihungsdinner der Organisation in New York City erhalten.

ZOA erklärte in einer E-Mail, Trump werde dafür geehrt, dass er „der beste Freund Israels im Weißen Haus ist“. Im Zusammenhang mit Trumps pro-israelischer und pro-jüdischer Bilanz wurden eine Reihe von Punkten genannt, darunter:

  • Vermittlung der Abraham-Abkommen;
  • Die Verlegung der US-Botschaft in Israel nach Jerusalem;
  • Eine Durchführungsverordnung zur Stärkung von Titel VI des Bürgerrechtsgesetzes zum Schutz jüdischer Studenten;
  • Anerkennung der Souveränität Israels über die Golanhöhen;
  • Rückzug der USA aus dem Iran-Abkommen;
  • Einstellung der US-Finanzierung für die Palästinensische Autonomiebehörde und das UNRWA;
  • Anerkennung der Rechtmäßigkeit der jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria;
  • Der erste US-Präsident sein, der an der Klagemauer betete, und vieles mehr.

Bei derselben Veranstaltung wird der Vorsitzende der Minderheit im Repräsentantenhaus, Kevin McCarthy (R-Calif.), den Dr. Miriam and Sheldon G. Adelson Defender of Israel Award der ZOA erhalten. Miriam Adelson wird sowohl Trump als auch McCarthy die Auszeichnungen überreichen.

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Patrick Callahan

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6 Kommentare zu “Ist Trump der israelfreundlichste Präsident aller Zeiten?”

  1. Michael Hoeflich sagt:

    Alle aufgeführten Punkte zu Trumps Aktivitäten zugunsten Israels kann ich teilen, aber abgesehen davon ist Trump ein erwiesenermaßen grottenschlechter Charakter, der solch eine Auszeichnung nicht verdient. Schalom

  2. Serubabel Zadok sagt:

    Es wird Zeit, dass Donald Trump wieder Präsident von Amerika wird und auch bleibt.

  3. Serubabel Zadok sagt:

    Unter Trump ging es Amerika wirtschaftlich viel besser als in der momentanen Situation.

  4. Joachim Kretschmann sagt:

    Weil Trump alles als „Investition“ begreift, ist es interessant, was er schon in früheren Jahren in Israel „investiert“ hat:

    Donald John Trump stand und steht seinem Vater in nichts nach und erweist sich nach Ansicht vieler Israelis ebenso als wahrer „Ohev Yyisrael“, als ein wahrer Liebhaber Israels. So spendete er im Laufe der letzten Jahrzehnte großzügig für Jüdische Institutionen in den USA und ebenso in Israel wie z.B. dem Jewish National Fund, dem United Jewish Appeal oder dem Ruzhin-Boyan Hassidic Movement in Jerusalem, um nur ein paar der bekanntesten zu nennen. Zudem steuerte er in den frühen Achzigerjahren hohe Beträge zur Förderung der Infrastruktur für die Wiederansiedlung jüdischer Familien bei, welche im Zuge des Friedensabkommens von 1979 mit Ägypten den Norden der Sinaihalbinsel verlassen mussten.
    Darum wundert es nicht, dass er 1983 den jüdischen „National Fund’s Tree Of Life Award“ erhielt als „Anerkennung für seinen heraus ragenden Einsatz für die amerikanisch-jüdische Freundschaft und seine Unterstützung Israels“, welcher von der linken Wand seines Büros aus seinen Schreibtisch überstrahlt und ihm derart wichtig ist, dass er 1997 das während seines Umzugs nach Mar-a-Lago verloren gegangene Original durch eine extra für ihn erneut angefertigte Tafel ersetzen ließ.
    2005 flossen weitere Summen aus Donald J. Trump‘s Taschen zur Wiederansiedlung der Siedler, welche nach der von Ariel Sharon veranlassten Zwangsräumung von Gush Katif im Gaza-Streifen ein neues Heim benötigten, gefolgt von einer großzügigen Spende an die American Friends of Beit El Institutions, einem Gemeinschaftsfond zur Förderung religiöser Einrichtungen in Samaria.

    Weil nun Donald J. Trump im Grunde alles mit den Augen eines „Investors“ betrachtet, stellt sich hier die Frage: Was haben ihm diese „Investitionen“ in Israel gebracht, aber vor allem was erwartet er für die Zukunft? Hierzu könnten gleich drei seiner Tweets vom 21.08.2019 eine Antwort geben, die weltweit für Aufregung sorgten. In diesen übernahm er einen Kommentar des Radiomoderators Wayne Allyn Root aus dessen Show vom 15.08.2019 wörtlich und gab damit gleichsam seine volle Zustimmung: „Trump ist der großartigste Präsident für Juden und für Israel in der Weltgeschichte … und die jüdischen Leute in Israel lieben ihn, als sei er der König von Israel. Sie lieben ihn, als sei er die Wiederkehr Gottes!“

    Als ob das noch nicht genug wäre, setzte Trump nur wenige Stunden später noch eins drauf, als er im Verlauf eines Interviews über den Handelskrieg mit China feststellte: „Dies ist nicht mein Handelskrieg, dies ist ein Handelskrieg, der schon viel früher von einer Menge anderer Präsidenten hätte geführt werden sollen. Irgendjemand musste es tun.“ Dann blickte er demonstrativ zum Himmel und fügte hinzu: „Ich bin der Auserwählte (was er im Nachhinein jedoch als „Scherz“ abtat)!“

    2018 erzählte Donald Trump anlässlich des Besuch von Netanjahu im Oval Office den Journalisten, dass es früher unter amerikanischen Unternehmern eine geläufige Redewendung gewesen wäre, bei einem bevor stehenden schwierigen Deal zu sagen, dieser wäre ja fast so schwer auszuhandeln wie ein Frieden zwischen Israelis und Palästinensern … Auch soll Trump schon als junger Unternehmer geäußert haben, für ihn würde es die wohl größte Herausforderung darstellen, den als unlösbar geltenden Nahostkonflikt mit einem entsprechenden Deal zu lösen. Im November 2016 stellte Trump während eines Interviews mit dem „Wall Street Journal“ fest, dass der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern ein Krieg wäre, der niemals ende, und er hoffe, dass er bei der Erreichung einer Einigung helfen könnte: „Das ist der ultimative Deal. Ich bin ein Dealmaker, deshalb würde ich gerne das Unmögliche möglich machen. Ich würde es für die Menschheit tun.“

    Interessant auch seine jüngsten Anspielungen auf einen fiktiven „Wahlerfolg“, könnte er als Israelischer PM kandidieren …

    Mahr dazu ( z.B. ab S. 63) unter:

    https://www.joachim-kretschmann.de/app/download/10329226084/Die+Siedeperlen+des+Antichristen+Stand+13102022+SZ.pdf?t=1666028778

  5. Zeev Baranowski sagt:

    Hinzufügen sollten wir noch den 42-jährigen jüdischen Schwiegersohn von Donald Trump, »Jared Kushner« (verh. mit Ivanka Trump[31]).
    Kushner hatte garantiert großen positiven Einfluss auf seinen Schwiegervater und dessen Einstellung zum Judentum und ISRAEL !
    Kushner war dazu u.a. noch der TRUMP-Wahlkampfberater, Chefberater des Präsidenten, Sonderberater für NAH-OST Angelegenheiten.

  6. Zeev Baranowski sagt:

    siehe auch mein Internet-Artikel von 2016/17:
    » DONALD TRUM « der sprechende Esel
    und der sprachlose Welt-Sicherheitsrat !
    unter:
    http://www.religioncity.de/index.php/topic,1021.msg3927.html#msg3927

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