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MitgliederVerzweifelte Zeiten: Steht Israel vor einer neuen Herausforderung wie 1967?

Seit geraumer Zeit ist eine Unruhe in der israelischen Gesellschaft zu spüren, manche sprechen gar von einem bösen Geist.

Mamilla Einkaufsstraße in Jerusalem Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Die Corona-Pandemie und die damit verbundene Unsicherheit haben die wirtschaftliche, soziale und mentale Widerstandsfähigkeit im Volk untergraben. Darüber hinaus haben politische Veränderungen und die Einsetzung der neuen Regierung im Staat die Kontroversen und Klüfte zwischen Teilen des Volkes vertieft und verschärft.

Die Sicherheitsbedrohungen, mit denen das Land konfrontiert ist – die Bewaffnung des Irans mit Atombomben und seine offene und unverhohlene Drohung, den Staat Israel zerstören zu wollen, zusammen mit der Gefahr an den nördlichen und südlichen Grenzen des Landes (Hisbollah im Libanon, Hamas im Gazastreifen und die Huthis in Jemen) beunruhigen die Menschen im Land. Zudem untergraben Korruptionen und Betrug Israels Regierungsapparat, was immer mehr das Vertrauen der israelischen Bevölkerung in seine Volksvertreter zermürbt.

Kein Wunder also, dass die Verzweiflung im Volk immer größer zu werden scheint. Viele fühlen sich an eine ähnliche Zeit in der Geschichte des Staates erinnert, als damals in den 1960er Jahren arabische Nationen zum Krieg und zur Vernichtung des jüdischen Staates aufriefen. Der Sechstagekrieg von 1967 rettete...

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Patrick Callahan

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