MitgliederWORT AUS JERUSALEM

„Ich lasse mich nicht knechten!“

von Ludwig Schneider |
Taube an der Klagemauer
Illustration - Taube an der Klagemauer Foto: Jack Bentley/ Flash90

…ruft der Arbeitnehmer. Wenn es nach den Gewerkschaften geht, muss sich niemand knechten lassen. Doch zur wahren Freiheit gehört auch die Freiheit von unrealistischen Illusionen, denn die verführen uns, Dinge zu tun, die uns erst recht knechten. Daher kann nur Gott uns in Wahrheit dauerhaft frei machen.

Die Freude über diese Freiheit darf uns aber nicht blind machen, denn auch freie Menschen haben Pflichten. So beginnen die Apostel ihre Briefe oft mit dem Satz, dass sie „Knechte Jesu Christi“ sind, was damals hieß, dass sie „Sklaven“ sind. Ein Sklave war ein „Leibeigener“, der total seinem Herrn gehörte, ohne eigene Willensfreiheit.

Christen besingen gern ihre „Freiheit in Christo“. Damit meinen sie aber nicht nur die Freiheit von der Sünde, sondern auch ihre Freiheit vom alttestamentlichen Gesetz.

Dieser Freiheitsjubel entstammt der falschen Auslegung, dass wir nun alles tun dürfen, wozu wir als Mitglieder des Neuen Bundes Lust haben, denn „wir sind ja zur Freiheit erlöst!“ Ja! Wir sind aber nur von der Knechtschaft der Sünde befreit.

Israel Heute Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied

  • Alle Mitglieder-Inhalte lesen

    Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!

  • Kostenlose Zoom-Veranstaltungen

    Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!

  • Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben

    Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!