Wir sind in der Schweiz

Kommt und wir werden uns gegenseitig ermutigen

 

Wir sind da! In der Schweiz. „Halleluja“, rief Anat erleichtert gleich als erstes hinter der Passkontrolle in Zürich. Jetzt müssen wir erst einmal für zehn Tage in die Quarantäne, irgendwo in den grünen Bergen von St. Gallen. In dieser Zeit bereiten wir uns auf das viertägige Israel Happening im Dialoghotel in Baar vor. Unterwegs sind auch schon die Pakete mit allen Leckereien, Spezialitäten und Gewürzen, die wir für euch vorher im Jerusalemer Gemüsemarkt ausgesucht haben. Speisen sind mit vielen Themen in der Bibel verbunden, darunter Erlösung, Liebe, Rettung, Wunder, aber auch Arglist und vielem mehr. Wie zu biblischen Zeiten sind auch heute noch Mahlzeiten und besonders das Schabbatmahl ein wichtiger Mittelpunkt im jüdischen Leben. Das werden wir auch in der Schweiz erleben.


VIDEO: Anat auf dem Machane Jehuda Markt

Die traditionelle Gastfreundschaft ist ein wichtiges Ritual sowohl für den Gast als auch für den Gastgeber. Hinter den biblischen Speisen steckt oft eine Symbolik. Da ist zum Beispiel die Geschichte von Abrahams Mahlzeit für die drei Männer als Schutz oder das Mahl zur Aussöhnung in der Geschichte des Verlorenen Sohnes. Aber auch das Mahl der Brüder Josefs an der Grube bevor sie ihn verkauften, und dies birgt im Vergleich zum Abendmahl im Neuen Testament eine besondere Aussage.

Also, in diesen vier Tagen mit Euch in Baar wollen wir nicht nur das kulinarische Israel genießen, sondern ebenso etwas für die Seele mitnehmen. In solch einer seltsamen Zeit wie dieser, tut es gut abzuschalten und uns selbst neu kennenzulernen. Wer sind wir? Was bestimmt unser Leben? Wo leben wir und was hat das alles mit Israel zu tun? Sobald wir verstehen, dass Gott durch normale Menschen in der Bibel wirkte und wir dies auf unsere Zeit und unser Leben übertragen können, wird vieles im Leben verständlicher. So verstehe ich die Politik in Israel und so verstehe ich meinen Platz auf dieser Erde. Gemeinsam wollen Anat und ich Euch ansprechen, treffen und kennenlernen.

Ihr könnt derzeit nicht nach Israel kommen, deshalb sind wir zu Euch gekommen. Zumindest sind wir Euch sehr weit entgegengekommen, den letzten Rest des Weges müsst ihr machen, daher lasst uns in Baar treffen! Natürlich wird alles entsprechend der neuen Regelungen mit Abstand, Masken und was immer dazu gehört, durchgeführt. Während ich diese Zeilen schreibe, lässt mich mein Sohn aus Israel wissen, dass wir nach unserem Rückflug in Israel eventuell gar nicht für 14 Tage in Quarantäne müssen. Neue Reglungen werden überprüft, die Israelis aus grünen Ländern davon befreien. Es geht aufwärts! So oder so, kommt und wir werden uns gegenseitig mit Hoffnung für eine bessere und gesündere Welt ermutigen. 

 

Israel Happening in der Schweiz