MitgliederWer passt besser in die Balfour-Straße?

Mit einem religiösen Politiker als möglicher Nachfolger im Amtssitz des Premierministers in der Balfour-Strasse scheint Netanjahu für Israels Linke bequemer zu sein als gedacht.

von Aviel Schneider | | Themen: Naftali Bennett, BDS
Benjamin Netanjahu und Naftali Bennett Foto: Archivbild - Miriam Alster/Flash90

Vielleicht ist Benjamin Netanjahu doch bequemer für Israels Linke als bislang angenommen? „Der nächste Ministerpräsident ist Naftali Bennett“, warnte kürzlich eine große Überschrift der linksgerichteten Tageszeitung Haaretz. In seinem Artikel rief der Autor Israels Linke auf, Vorsicht walten zu lassen und die wöchentlichen Proteste vor der Residenz Netanjahus in Jerusalem zu beenden. „Der legitime Protest gegen Netanjahus korruptes Regierungssystem könnte darin enden, dass Israel zum ersten Mal in seiner Staatsgeschichte einen religiösen Regierungschef erhalten wird“, warnte der linksradikale Publizist Gideon Levi.

In allen Umfragen ist die nationalreligiöse Siedlerpartei Jamina von Naftali Bennett in den letzten Wochen gestiegen. Mittlerweile würden ihr im Fall einer Wahl 16 bis 20 Knessetsitze zustehen. Das Volk ist mit Netanjahus politischem Umgang der Corona- und Wirtschaftskrise unzufrieden. Ihm gegenüber steht auf derselben politischen Ebene ein charismatischer und erfolgreicher Hightech Investor mit Kippa auf dem Kopf. Bennett war bereits Bildungs- und Verteidigungsminister und hat sich als politischer Bulldozer in den letzten Jahren einen Namen gemacht....

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