Das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Jerusalem hat im letzten Jahr über 200 Grundstücke und Wohnungen, allesamt in teuren Lagen von Jerusalem, an eine mysteriöse Unternehmensgruppe verkauft. Seitdem ist unter den Bewohnern in Talibiya, Rechavia und Nayot Nervosität ausgebrochen. Grund ist das Ablaufen der jeweiligen 100-Jahres-Pachtverträge, die der KKL in den Jahren nach Israels Staatsgründung mit dem griechisch-orthodoxen Patriarchat schloss. Die Grundstücke wurden bebaut und vom KKL an Juden verpachtet. Nun werden aber die Pachtverträge für rund 1500 Haushalte bis spätestens 2052 ablaufen. Die jüdischen Inhaber müssen dann entweder neue Verträge abschließen oder ausziehen. In der Zwischenzeit verlieren diese Grundstücke an Wert, und die Ungewissheit verschreckt die Leute, denn keiner weiß, was nach dem Ablauf der Verträge passiert. Was haben die anonymen Immobilienhaie vor, die hinter den Kulissen die zukünftigen Rechte an den insgesamt 50 Hektar großen Grundstücken kauften?
Der Deal kam ans Licht, als das griechisch-orthodoxe Patriarchat im Juni das Jerusalemer Bezirksgericht anrief, um von der Jerusalemer Stadtverwaltung bescheinigt...
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