War Jesus ein Terrorist?

Palästinensischer PM beleidigt den Messias, indem er ihn mit Selbstmordattentätern gleichsetzt

von via TPS |
Foto: Kobi Richter/TPS

Der Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mohammed Shtayyeh, hat Jesus mit modernen Selbstmordattentätern verglichen. Jesus sei „der erste palästinensische selbstaufopfernde Kämpfer“ gewesen, behauptete Shtayyeh, und derjenige, der die Palästinenser den „Märtyrertod“ lehrte.

In einer Rede bei einem Weihnachtsessen vor einer Woche nannte Shtayyeh Jesus somit „den ersten palästinensischen aufopferungsvollen Kämpfer, von dem wir den Märtyrertod gelernt haben und der für seine Mission mit seinem Leben bezahlt hat.“

In einem Bericht über den Vorfall bemerkte Palestinian Media Watch (PMW), eine Organisation, die die Hetze in den Medien der PA beobachtet, dass Shtayyeh den Ausdruck Fida’i verwendete, der für Terroristen verwendet wird, die seit 1965 gegen Israel kämpfen.

„Jesus, der Gewaltlosigkeit gepredigt hat, als ‚aufopferungsvollen Kämpfer‘ in dieselbe Kategorie mit palästinensischen Mördern zu stellen, ist eine Schändung“, erklärte PMW am Sonntag.

Darüber hinaus ist die Darstellung Jesu durch die PA als jemand, der die Palästinenser den „Märtyrertod“ lehrte, „eine schwere Beleidigung für die Christen, vor allem weil die PA den Märtyrertod als etwas anpreist, das man anstreben sollte, da nach islamischer Tradition die Belohnung im Paradies die Heirat mit 72 braunäugigen Jungfrauen einschließt“, so PMW weiter.

Shtayyeh stellte des Weiteren eine direkte Verbindung mit dem Martyrium Jesu und den „Tausenden von Märtyrern“, die für „Palästina“ gestorben sind her.

„Der Geburtstag unseres Herrn Jesus… findet zur gleichen Zeit statt wie der Jahrestag des Ausbruchs der palästinensischen Revolution [ihr erster Terrorangriff gegen Israel im Jahr 1965], für den Tausende von Märtyrern mit ihrem Leben bezahlt haben“, sagte Shtayyeh beim Abendessen.

„Jesus mit den Tausenden von palästinensischen ‚Märtyrern‘ in Verbindung zu bringen, was der Begriff ist, den die PA benutzt, um alle ihre Selbstmordattentäter sowie alle Terroristen zu definieren, die bei Angriffen auf Israelis getötet wurden, ist eine Entweihung des Christentums“, betonte PMW.

Letztendlich ist auch Shtayyehs Bezug auf Jesus als „Palästinenser“ eine „Beleidigung des Christentums, da die christliche Bibel Jesus eindeutig als einen Juden darstellt, der mit anderen Juden in der Nation Judäa lebt und interagiert“, fügte PMW hinzu.

PMW merkte an, dass besonders um die Weihnachtszeit, aber nicht ausschließlich, PA-Führer immer wieder ihre falsche Erzählung verbreiten, dass Jesus ein „Palästinenser“ gewesen sei.

PMW hat die Geschichtsrevision der PA dokumentiert, die die Bevölkerung der Palästinensischen Autonomiebehörde fälschlicherweise mit einer erfundenen alten palästinensischen Nation in Verbindung bringt.

Während die christliche Tradition und die historischen Schriften der damaligen Zeit Jesus als einen jüdischen Rabbi darstellen, der im Land Judäa in Israel lebte, behauptet die PA immer wieder, dass Jesus „der erste Palästinenser“ war.

 

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