In unserer demnächst erscheinenden Ausgabe geht es um das Thema „Ein Jahr seit dem 7. Oktober“. Was hat sich seither geändert, wie gehen die Menschen in Israel mit der neuen Situation um, was bewegt sie und was wird nie mehr so sein, wie es einst war?
Dazu wie immer spannende Reportagen, Hintergrundberichte, tiefgründige Kommentare und interessante Einblicke aus dem Heiligen Land.
Hautnah und ehrlich, aus erster Hand von unserem Team vor Ort in Jerusalem – das neue September-Oktober Magazin für Sie!
Themen unter anderem:
1. Ein Jahr danach: Wie hat sich der 7. Oktober auf die psychische Gesundheit Israels ausgewirkt?
Nach Angaben von Forschern der Universität Tel Aviv leiden 23 % der Israelis infolge des Massakers vom 7. Oktober und des anschließenden Krieges an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Es wurde auch festgestellt, dass nach den Ereignissen des 7. Oktober etwa 55 % der erwachsenen jüdischen Israelis unter klinischen Angstzuständen unterschiedlichen Ausmaßes leiden. Rachel Avraham hat dazu etliche Menschen in Israel befragt.
2. Selbstverteidigung – ein persönlicher Kommentar unseres Korrespondenten David Shishkoff
Aufgrund des gegenwärtigen Krieges möchte meine Familie, dass ich einen Waffenschein erwerbe und eine Handfeuerwaffe mitführe. Bis jetzt war das nicht mein Stil. Ich bin in der Diaspora aufgewachsen, ohne mich bedroht zu fühlen, ohne Antisemitismus zu erleben und ohne die Spannungen, die diejenigen verspüren, die in Israel aufgewachsen sind. Was sagt die Bibel dazu?
3. Falsche Propheten und Messiasse können faszinieren
„Es werden falsche Messiasse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen“, sagte Jesus in Jerusalem (Matthäus 24,24). Und das deckt sich mit unserer Wahrnehmung heute im Land. Es genügt, die israelischen Medien der vergangenen Jahre daraufhin durchzusehen, wer im Volk Israel als falscher Prophet oder falscher Messias Schlagzeilen machte. Die Liste ist lang…
4. Shurat HaDin: Der juristische Kampf im Namen der Opfer
Gibt es eigentlich eine Möglichkeit, den Terror vor Gericht zu bringen? Nitzana Darshan-Leitner, Präsidentin der Anwaltskanzlei Shurat HaDin, beschreibt, wie sie genau dies auf juristischem Wege versucht: „Wir sind der Meinung, dass man uns nicht töten darf, ohne dafür zu bezahlen. Jemand muss ein Beispiel für das jüdische Volk geben und gegen die Palästinenser kämpfen. Seit der zweiten Intifada waren wir als Anwälte der Meinung, dass wir das tun könnten, was Anwälte am besten können: den Terrororganisationen in die Taschen greifen, ihre Finanzierung stoppen und damit den Terrorismus beenden. Denn letztlich ist Geld der Motor für alles, auch für den Terrorismus.“
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