Verdacht auf Auto-Attacke – Soldaten erschiessen palästinensischen Fahrer

Bei einem Zwischenfall im arabischen A-Ram bei Jerusalem haben israelische Soldaten in der Nacht das Feuer auf ein palästinensisches Auto eröffnet, als es mit erhöhter Geschwindigkeit auf die Soldaten zufuhr. Und: Am Eingang der Siedlung Na’ale wurde ein verdächtiger Palästinenser mit einem Messer festgenommen.

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In der Nacht zum Mittwoch ist es im arabischen Dorf A-Ram nördlich von Jerusalem zu einem Zwischenfall gekommen. Während Soldaten der israelischen Armee damit beschäftigt waren, eine Waffenschmiede im Dorf ausfindig zu machen, wurden sie auf ein Auto aufmerksam, dass plötzlich die Geschwindigkeit erhöhte und auf die Soldaten zufuhr. Daraufhin eröffneten die Soldaten das Feuer auf das Auto. Der Fahrer kam dabei ums Leben, ein weiterer Insasse des Autos wurde verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Ein dritter Insasse das Autos blieb unverletzt und wurde von den Soldaten zum Verhör festgenommen. Der Sicherheitsdienst wird untersuchen, ob es sich bei dem Vorfall um eine versuchte Auto-Attacke oder um einen Versuch, den Kontrollpunkt zu durchdringen gehandelt hat.

Unterdessen konnte in A-Ram eine Drehbank zur Herstellung von Waffen sichergestellt werden (siehe Bild). Soldaten der Armee und des Grenzschutzes nahmen in der Nacht 13 gesuchte Verdächtige fest. Sechs von ihnen werden verdächtigt, an terroristischen Tätigkeiten und gewalttätigen Störungen der Ordnung beteiligt gewesen zu sein. Bei einen der Verhafteten handelt es sich um ein Mitglied der Hamas.

Palästinenser mit Messer festgenommen

In der Nähe des Sicherheitszaunes der Siedlung Na’ale im Landkreis Binyamin wurde ein Palästinenser mit einem Messer festgenommen. Er wurde zum Verhör an den Sicherheitsdienst übergeben.

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