Obwohl die Palästinensische Autonomiebehörde vollständig vom Wohlwollen Israels, der arabischen Staaten und der westlichen Machthaber abhängig ist, hat sie anscheinend ihr Bestes getan, um jeden Einzelnen zu verprellen.
Es ist ironisch, wenn man bedenkt, dass ein Großteil der diplomatischen Bemühungen der palästinensischen Führung darauf ausgerichtet ist, Israel zu isolieren.
Israels Gründe, der palästinensischen Behörde zu misstrauen, sind klar. Und zahlreiche Äußerungen arabischer Führer im Nahen Osten in den letzten Jahren zeigen, dass sie Mahmud Abbas und sein Regime nicht besonders hoch einschätzen, selbst wenn sie sich weiterhin für die „palästinensische Sache“ einsetzen.
Aber der größte Teil des jährlichen Einkommens der PA kommt aus dem Westen, und ein großer Teil davon wurde früher von den Vereinigten Staaten bereitgestellt. Aber damit ist es nun vorbei.
In den vergangenen Wochen hat US-Präsident Donald Trump die amerikanische Finanzhilfe für die Palästinenser erheblich gekürzt. In einem Interview mit der New York Times, das am Freitag veröffentlicht wurde, warnte Trumps Schwiegersohn und Außenpolitikberater Jared Kushner die Palästinenser, nicht mehr in die Hände zu beißen, die sie füttern.
„Niemand hat Anspruch auf Amerikas Auslandshilfe“, sagte Kushner, als er die Feindseligkeit der palästinensischen Führung gegenüber der Trump-Regierung ansprach.
Kushner erläuterte auch die beispiellosen Schritte des Weißen Hauses gegenüber dem israelisch-palästinensischen Konflikt, wie die Anerkennung des israelischen Anspruchs auf Jerusalem und die Forderung, dass die palästinensischen Flüchtlinge den gleichen Regeln unterliegen sollten wie jede andere Flüchtlingsbevölkerung auf der Erde.
„Es gab zu viele falsche Realitäten, die geschaffen wurden – von denen Menschen geschwärmt haben – ich denke, dass diese geändert werden müssen“, sagte Kushner. „Alles, was wir tun, ist, mit den Dingen umzugehen, wie wir sie sehen, und nicht davor Angst zu haben, das Richtige zu tun. Ich denke, dass sie infolgedessen eine viel größere Chance haben, tatsächlich einen wirklichen Frieden zu erreichen.“
Die Äußerungen entsprachen dem, was die israelischen Führer seit Jahren sagten – dass die harten Positionen der Palästinenser und die stillschweigende Akzeptanz der internationalen Gemeinschaft eine unpassende Blockade für den Frieden geschaffen hätten.
Archivbild: Palästinensische Demonstranten verbrennen ein Foto von US-Präsident Donald Trump (Foto: Abed Rahim Khatib / Flash90).




