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Tempelberg: Juden steigen hinauf, verbeugen sich und werden verhaftet

Es ist immer noch jedes Mal erschütternd, wenn berichtet wird, dass Juden verhaftet wurden, weil sie das taten, was Gott ihnen aufgetragen hatte, und zwar an dem Ort, an dem er es ihnen aufgetragen hatte.

Jüdische Männer besteigen den Tempelberg, um den Beginn des Monats Elul zu begehen, einer Zeit des in sich Hineinschauens im Vorfeld der Hohen Heiligen Tage. Foto: Maayan Baribai/TPS

Gestern begann der hebräische Monat Elul, der 12. des jüdischen Ziviljahres und der sechste kirchliche Monat nach der Tora. Für fromme Juden ist es eine Zeit der Selbstbesinnung und der Gewissenserforschung, die auf die Hohen Feiertage Rosch Haschana und Jom Kippur vorbereiten.

Zu diesem Anlass steigen religiöse Juden oft auf den Tempelberg, die heiligste Stätte des Judentums, wo ihre Vorfahren befohlen wurden, dem Herrn an diesen besonderen Tagen zu opfern und ihn anzubeten.

Eine große Anzahl religiöser Juden stieg am Sonntag tatsächlich auf den Tempelberg, obwohl einige nicht sehr weit kamen und schnell von der heiligen Stätte entfernt wurden, weil sie es gewagt hatten, das zu tun, was ihre Vorväter taten, indem sie den Herrn dort anbeteten.

Jüdische Männer warten in der Schlange, um den Tempelbergkomplex zu betreten, während Gläubige an der Westmauer beten. Bild: Maayan Baribai/TPS

Am frühen Morgen berichtete TPS, dass mindestens sechs israelische jüdische Männer verhaftet und gewaltsam vom Tempelberg entfernt wurden, weil sie sich öffentlich zum Gebet vor dem Gott Israels verbeugt hatten.

Dieses Phänomen ist nichts Neues, da Israel darum kämpft, den von den Muslimen auferlegten „Status quo“ auf dem Tempelberg aufrechtzuerhalten. Es passiert immer wieder. Und doch ist es jedes Mal aufs Neue erschütternd zu berichten, dass Juden verhaftet wurden, weil sie das taten, was Gott ihnen aufgetragen hatte, und zwar an dem Ort, an dem er es ihnen aufgetragen hatte.

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Tempelberg: Juden steigen hinauf, verbeugen sich und werden verhaftet”

  1. Michael Hoeflich sagt:

    Dass Juden auf dem Tempelberg nicht beten dürfen, ist ein schreiendes Unrecht, welches der Staat Israel dringend korrigieren ist. Israel darf sich nicht die Einstellung der muslimischen Welt zum Thema Religionsfreiheit zu eigen machen, sonst macht es sich schuldig. Ich wünsche Israel den Mut, dieses Unrecht zu beenden. Shalom

  2. Serubabel Zadok sagt:

    Es ist schlimm und traurig, dass Juden auf dem Tempelberg nicht beten dürfen. Es ist eine Schande für Israel.

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