In 1.Mose 38 geht es um die Fruchtbarkeit Tamars. Juda hat sie seinem erstgeborenen Sohn Er (ער), der in etlichen Bibelübersetzungen auch Ger genannt wird, zur Frau gegeben. Er stirbt kinderlos. Die Tradition verlangt, dass Tamar Judas nächsten Sohn heiraten muss, um ihrem verstorbenen Mann Nachkommen zu verschaffen. Onan, der Bruder, weiß, dass diese Kinder nicht als seine eigenen gelten werden. Sehr zum Missfallen von Gott vermeidet er seine Pflicht. Auch Onan stirbt.
Juda bleibt nur noch ein letzter Sohn, Sela. Dieser wäre seine letzte Hoffnung auf Nachkommen, aber er hat Angst, dass eine Hochzeit mit einer augenscheinlich todbringenden Frau wie Tamar auch seinen letzten Sohn dahinraffen wird. Glücklicherweise ist Sela noch zu jung zum Heiraten, deshalb schlägt Juda vor, erst einmal abzuwarten. Tamar kehrt zwischenzeitlich in ihr Vaterhaus zurück.
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