Sicherheit für Israel durch biblische Gebote

Der Krieg hat viele Israelis religiöser gemacht. Die Einhaltung biblischer Gebote sollte auch im Krieg helfen.

von Michael Selutin | | Themen: Krieg in Israel, Bibel
Mitglieder des Notfallteams von Moshav Amuka während einer Übung. Foto von David Cohen/Flash90
Mitglieder des Notfallteams von Moshav Amuka während einer Übung. Foto von David Cohen/Flash90

Es gibt viele Verse in der Bibel, die ein gutes Leben für Juden in Israel von der Einhaltung der Gebote abhängig macht. In unserem Wochenabschnitt zum Beispiel, sagt Gott zu Isaak:

„…denn dir und deinem Samen will ich alle diese Länder geben und will den Eid bestätigen, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe. Und ich will deinen Samen mehren wie die Sterne des Himmels, und ich will deinem Samen das ganze Land geben; und in deinem Samen sollen gesegnet werden alle Völker der Erde, weil Abraham meiner Stimme gehorsam gewesen ist und meine Rechte, meine Gebote, meine Satzungen und meine Gesetze gehalten hat!“ (1. Mose 26, 3-5)

Bereits mit Abraham wurde der Bund zwischen Gott und dem jüdischen Volk geschlossen, der einfach gesagt darin besteht, dass Gott den Juden ein gutes Leben im Land verspricht, wenn sie seine Gebote einhalten.

Dieses Thema zieht sich durch die gesamte Bibel, wobei auch nicht daran gespart wird, die negativen Folgen des Ungehorsams zu erwähnen, wie es Gott König Salomo nach dem Bau des Tempels verkündete:

„Und was dich betrifft, wenn du vor mir wandelst, wie dein Vater David gewandelt ist, mit lauterem Herzen und aufrichtig, und du alles tust, was ich dir geboten habe, und meine Satzungen und meine Rechte befolgst, so will ich den Thron deines Königtums über Israel auf ewig befestigen, wie ich es deinem Vater David versprochen habe, indem ich sagte: Es soll dir nicht fehlen an einem Mann auf dem Thron Israels!

Wenn ihr euch aber von mir abwendet, ihr und eure Söhne, und meine Gebote und meine Satzungen, die ich euch vorgelegt habe, nicht befolgt, sondern hingeht und anderen Göttern dient und sie anbetet, so werde ich Israel ausrotten aus dem Land, das ich ihnen gegeben habe; und das Haus, das ich meinem Namen geheiligt habe, werde ich von meinem Angesicht verwerfen, und Israel soll zum Sprichwort und zum Spott werden unter allen Völkern!

Und über dieses Haus, so erhaben es sein wird, wird [dann] jeder, der an ihm vorübergeht, sich entsetzen und spotten und sagen: Warum hat der Herr diesem Land und diesem Haus so etwas angetan? Dann wird man antworten: Weil sie den Herrn, ihren Gott, der ihre Väter aus dem Land Ägypten geführt hat, verlassen haben…“  (1. Könige 9, 4-9)

In dieser aktuellen Zeit der Bedrängnis des jüdischen Volks gibt es viele Berichte von Überlebenden, die während des Massakers um Gottes Hilfe flehten und im Gegenzug versprachen, eines oder mehrere seiner Gebote einzuhalten.

So erzählte eine Mutter aus einem Kibbuz, dass sie mit ihren Töchtern allein zu Hause war, als die Hamas-Terroristen in ihren Ort eindrangen. Sie konnte einige von ihnen vor ihrem Haus sehen und betete zu Gott, sie und ihre Kinder zu retten. Sie wandte ihre Augen gen Himmel und sagte: „Wenn du mich und meine Kinder jetzt beschützt, werde ich ab jetzt jeden Schabbat einhalten, für den Rest meines Lebens“. Kaum hatte sie dies ausgesprochen, sah sie, wie die Terroristen einfach weitergingen und ihr Haus unberührt ließen.

 

Ein anderer Überlebender der Naturparty berichtete, wie er einem Hamas-Konvoi auf der Straße begegnete. Die Terroristen konnten ihm in die Augen schauen, während er an ihnen vorbeifuhr. Er drückte den Kopf seiner Frau im Beifahrersitz herunter, schrie „Schma Israel“ und drückte aufs Gas, wobei er sich duckte und nicht sah, wohin er fuhr. Er konnte den Terroristen entkommen und wie durch ein Wunder „hatte nicht eine Kugel das Auto getroffen“.

Als er in Sicherheit war, brach er zusammen und rief: „Vater, was willst du von uns?“ Er und seine Frau beschlossen nach diesem Wunder, ihre jüdische Tradition zu festigen und sie halten seit ihrer Rettung den Schabbat ein.

„Ich hatte immer Angst vor der Religion, aber jetzt habe ich keine Angst mehr“, erklärte er. „Wir haben jetzt jede Woche einen wunderschönen Schabbat mit den Kindern und gutem Essen und Geschichten. Nach dem, was uns passiert ist, gibt es für uns nur eines: unseren Glauben stärken.“

Am Ende berichtet der er noch, dass sehr viele seiner Freunde und Bekannten ihren Glauben und ihre Einhaltung der Gebote gestärkt haben. „Als hätte uns Gott mit diesem Ereignis daran erinnern wollen, dass er auch noch da ist“.

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