MitgliederRettung in den Alpen

In Italien ist vor kurzem ein Tagebuch gefunden worden, das die unglaubliche Geschichte eines Einzelgängers erzählt, der in den Alpen Juden half, die vor den Nazis auf der Flucht waren.

von David Lazarus |

Sein Name ist Ettore Castiglioni. Israel Heute sprach im italienischen Kulturinstitut in Tel Aviv mit dem Entdecker des Tagebuchs, einem italienischen Journalisten.

C astiglioni, in eine wohlhabende Familie hineingeboren, war Anwalt und Musiker und hatte als Offizier der italienischen Armee gedient. Seine Leidenschaft jedoch war das Bergsteigen. „Castiglioni hatte seine Offizierslaufbahn beendet, um mehr Zeit in den Bergen zu verbringen. Tief in seinem Inneren war er ein Einsiedler“, erläutert der Journalist. „Ein einsamer Mensch, immer in den Bergen. Dort oben, umgeben von den höchsten Alpengipfeln, schrieb Castiglioni über 1000 Tagebuchseiten.“

deren wanderte, hörte er manchmal einsame Rufe und deren Echos: „Mussolini fahr zur Hölle!“ oder „Faschistenschweine!“ Er lachte dann, weil er heimlich genauso dachte, obwohl er einst sogar eine Auszeichnung durch Mussolini erhalten hatte. Eines Tages geriet er in einen Schneesturm und...

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