Rabbi kündigt baldige Ankunft des Messias an

Erfüllt die heutige angespannte Welternährungslage die Vorhersage eines Rabbiners für die Ankunft des Messias?

von David Shishkoff |
Ultra-Orthodox Jews of the Bonyan yeshiva follow an ancient Biblical command and harvest wheat with a hand sickle in a field near the central Israeli town of Latrun. They will store the wheat for almost a year and then use it to grind flour to make unleavened bread for the week-long Passover festival. May 22, 2012. Photo by Nati Shohat/Flash90 *** Local Caption *** ???? ???? ??????? ????? ???? Foto: Nati Shohat/Flash90

Israelische Nachrichtenagenturen berichten derzeit auf Hebräisch über eine mehr als 200 Jahre alte rabbinische Vorhersage bezüglich der sich verschlechternden Weltnahrungsmittelversorgung, die für jetzt, in unserer Zeit (!), vorhergesagt wurde. Sie soll das messianische Königreich in Israel ankündigen.

Die globalen und nationalen Covid-Lockdowns haben große Bereiche vieler Volkswirtschaften zum Erliegen gebracht und eine gewisse globale Nahrungsmittelkrise ausgelöst. Schon vorher hatten Forscher in verschiedenen Bereichen seit Jahren vor einer drohenden Nahrungsmittelkrise gewarnt. Das Wachstum der Weltbevölkerung übersteige die Produktion von Nahrungsmitteln, hieß es.

Rabbi Schneur Zalman von Liadi. Public domain

Rabbi Schneur Zalman von Liadi (1745-1812) benutzte Informationen, die in der Thora bezüglich der halben Schekelsteuer (2. Mose 30) auftauchen, um einen voraussichtlichen Zeitpunkt zu berechnen, an dem die Weltversorgung zu Ende gehen würde. Seine Berechnungen wiesen auf das Jahr 2015! Der Rabbi sagte, dass nach diesem Ereignis der Messias kommen würde. Zalman war der Gründer des chassidischen Chabad-Bewegung und deren erster Rabbiner. Er lebte in Osteuropa.

Lange vor der Vorhersage von Rabbi Zalman konnte man schon im Neuen Testament von apokalyptischen Prophezeiungen lesen, die eine Hungersnot beinhalteten. Der dritte Reiter der Apokalypse in Offenbarung 6 hält eine Waage zum Wiegen von Gerste in der Hand und kündigt steigende Getreidepreise an, die einem kg Mehl für über 100 Dollar entsprechen.

Jesus prophezeite: „Ihr werdet von Kriegen und Kriegsgerüchten hören, aber seht zu, dass ihr euch nicht erschreckt. Es wird sich Nation gegen Nation erheben, und Königreich gegen Königreich. Es werden Hungersnöte und Erdbeben an verschiedenen Orten sein. Dies alles ist der Anfang der Geburtswehen.“ (Matthäus 24,6-8)

Hungersnöte hat es seit Jahrtausenden hier und da gegeben, zum Beispiel hier in Israel zu Lebzeiten von Isaak und Josef oder in neuerer Zeit die irische Kartoffel Hungersnot Mitte des 18. Jahrhunderts.

Welche Art von Hungersnot müssten wir also sehen, um die Erfüllung dieser Endzeitprophezeiungen anzuzeigen? Wann können wir sagen: „Das ist es!“?

Selbst wenn der Himmel während COVID geschlossen war, hatte das in Israel keine großen Auswirkungen auf das Angebot in den Supermärkten.

 

Während China augenscheinlich gerade die weltweiten Getreidelieferungen aufkauft, um sein Volk zu ernähren, wird hier in Israel ein großer Teil der Nahrungsmittel vor Ort angebaut. Selbst als die Covid-Beschränkungen den israelischen Luftraum für den Import von frischen Lebensmitteln verschlossen, sahen wir keine nennenswerte Veränderung in den Regalen unserer Lebensmittelmärkte. Israel Heute trägt seinen kleinen Teil dazu bei, die Lebensmittelproduktion Israels zu erhöhen, indem mehr Olivenbäume gepflanzt werden, um Olivenöl zu produzieren.

Wie wir in der Vergangenheit geschrieben haben, ist es in Bezug auf Prophezeiungen und Vorhersagen weise, nüchtern informiert zu bleiben und informiert zu beten.

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