Pro-palästinensischer Aktivist nutzt Jesus in beschämender Krippenszene aus.

Jesus kam nicht, um Aushängeschild eines nationalen Konflikts oder einer nationalen Agenda zu sein

von Ryan Jones |
Foto: Wisam Hashlamoun/Flash90

Der berüchtigte britische Graffiti-Künstler Banksy hat vor einigen Jahren in Bethlehem ein Propaganda-Themenhotel eröffnet. Jetzt benutzt er es, um die palästinensische nationalistische Bewegung voranzutreiben, indem er sich effektiv über Jesus lustig macht.

Eine Krippenszene, die Banksy zu Weihnachten aufgestellt hat, zeigt Joseph und Maria, die sich um die Krippe Jesu versammelt haben, vor dem Hintergrund der betonierten Sicherheitsmauer Israels, die durch einen Raketenangriff so geformt wurde, dass sie dem Weihnachtsstern“ ähnelt.

Erstens, und das muss man so oft wie möglich wiederholen, wurde die von Banksy und so vielen anderen pro-palästinensischen Aktivisten besagte Betonmauer nicht willkürlich aufgebaut, um den Bewohnern von Bethlehem zu schaden. Sie wurde in den frühen 2000er Jahren nur widerwillig errichtet, weil Bethlehem als Ausgangspunkt für palästinensische Selbstmordattentäter benutzt wurde, die die jüdische Bevölkerung des benachbarten Jerusalem angriffen.

Aber Banksy und seinesgleichen weichen dieser unangenehmen Tatsache gerne aus.

Zweitens trennt diese Krippe, wie so vieles, was in den Gebieten unter der Kontrolle der palästinensischen Behörde aufgebaut wurden ist, auf suggestive Weise Jesus von seinem Volk, den Juden Israels. Hier wird Jesus zum Symbol der palästinensischen „Befreiung“.

Schließlich, und das ist das Wichtigste, kam Jesus nicht, um irgendeinen nationalen Konflikt oder eine Aufgabe zu lösen oder zum Vorzeigekind eines nationalen Programms zu werden. Nicht einmal die von Israel (Apostelgeschichte 1,6). Er kam, um Buße zu tun und die Menschen mit Gott in Einklang zu bringen. Dieses grundlegende Element der Mission Jesu fehlt eindeutig in Banksys Darstellung und der Botschaft, die er verbreiten will.

Die Geburt Jesu in den Dienst einer engen nationalistischen Absicht zu stellen (besonders einer, die das eigene Volk des Messias verteufelt), ist nicht besser, als die heutige Auffassung zu propagieren, dass es bei diesem Feiertag um nichts anderes geht, als um einen dicken Mann im roten Anzug, der Geschenke verteilt

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