MitgliederPersische Tonscherbe und seltenes Siegel ausgegraben

Archäologie

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Archäologie
Foto: Eliyahu Yanai, City of David

Auf dem Gelände des Givati-Parkplatzes, der zum Davidstadt-Nationalpark gehört, werden zur Zeit Ausgrabungen der IAA und der Universität Tel Aviv durchgeführt. Zu Purim wurde dort ein Bruchstück eines irdenen Kruges gefunden, das aus der Zeit der Perser stammt (5. und 4. Jh. v. Chr.). Auf der Tonscherbe erhalten sind zwei weit offene Augen, eine Nase, ein Ohr und ein Mundwinkel. Yuval Gadot von der Universität Tel Aviv und Yiftah Shalev von der IAA erklärten: „In der Davidstadt ist bereits zuvor Keramik aus der Epoche ausgegraben worden, allerdings noch nie solch ein Gefäß.“ Solche Tonwaren werden „Bes-Gefäße” genannt, sie waren in der Perserzeit sehr verbreitet. Die ägyptische Mythologie kennt Bes als Hüter der Mütter, Gebärenden und der Kinder. Die Figur zierte nicht nur Gefäße, sondern auch Wände oder Amulette. Groteske Gesichtszüge sollten böse Geister vertreiben. Völker wie die Phönizier übernahmen die Götzenfigur später.

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