Normaler Alltag, fast

Auch, wenn der Alltag uns wieder fest im Griff hat, vermissen wir noch immer etwas, die Touristen.

Foto: Nati Shohat/Flash90

Guten Morgen liebe Leser!

Haben wir wirklich schon Mitte Oktober? Ich kann es kaum glauben. Der Alltag hat uns dermaßen fest im Griff, dass ich nicht bemerke, wie schnell die Tage vergehen.  Ja, es muss an diesem Alltagstrott liegen. Jeden Morgen fahre ich vor Beginn der Arbeit meine Tochter, jetzt Studentin im zweiten Jahr, zum Bahnhof, von wo sie dann zu ihrer Hochschule fährt. Mit Zoom und dem Lernen von zu Hause aus ist es jetzt vorbei. Und unser jüngster Sohn ist während der Woche in seiner Basis. Heute auf den Tag genau verbleibt ihm noch ein ganzes Jahr bis zur Entlassung aus seinem Armeedienst. Und ich sitze jeden Morgen an meinem Laptop, um  mit meinen lieben Kollegen dafür zu sorgen, dass Sie, liebe Leser, jeden Tag etwas zu lesen bekommen.

Die Novemberausgabe von Israel Heute

Besonders in den letzten Tagen waren wir sehr intensiv damit beschäftigt, die neue Ausgabe des Israel Heute – Magazins für den Druck vorzubereiten. Dafür bin ich dann wieder in unserem Büro gewesen. Es war schön, sich wieder mit unserem Team zu treffen. Auch die traditionelle Pizza durfte natürlich nicht fehlen. Sie ist das Zeichen dafür, dass die Arbeit an der neuen Ausgabe beendet ist. Gestern haben wir die Novemberausgabe fertiggestellt, sie wird dann bald in den Briefkästen unserer Abonnenten zu finden sein.

Sie sehen, es ist also alles andere als langweilig bei uns. Und weil wir so sehr mit dem Alltag beschäftigt sind, ist Corona in weite Ferne gerückt, für mich jedenfalls. Ich denke einfach nicht mehr daran. Und im täglichen Leben bemerke ich auch gar nicht mehr, dass das Coronavirus noch da ist. Da ist die Sache mit der Maske, die noch immer in geschlossen Räumen getragen werden muss, aber sonst? Sonst ist eigentlich alles wie immer. Auch die täglichen Verkehrsstaus sind wieder da, wie sie auch oben auf dem Titelbild sehen können. Die Einfahrt nach Jerusalem ist morgens immer verstopft. Da ich und meine Kollegen, die für die Inhalte unserer Webseiten verantwortlich sind, weiterhin von zu Hause aus arbeiten, kümmern wir uns nicht um die Staus. Die Corona-Ära hat uns die Vorteile des Homeoffice gezeigt.

Etwas vermissen wir her aber dennoch. Das wurde mir auch wieder bewusst, als ich auf dem Weg zum Büro war. Es fehlen die Touristen, und das schon seit anderthalb Jahren. Es ist wirklich an der Zeit, es Ihnen, liebe Freunde Israels, zu ermöglichen, Israel zu besuchen. Der 1. November soll jetzt das Datum sein, an dem die Einreise für Touristen wieder möglich sein soll. Ich hoffe sehr, dass es diesmal wirklich passieren wird. Wir brauchen Sie. Wir Israelis können schon seit langem frei durch die Welt reisen, daher sollten wir endlich auch wieder Gäste aus dem Ausland begrüßen können.

Auf meinem Weg zum Büro bin ich durch den Markt gelaufen. Ich vermisse die Touristen.

 

Und jetzt mal wieder das Wetter.

Das Wetter für heute in Israel

Teilweise bewölkt. Bis mittags kann es im Norden und Zentrum des Landes zu vereinzelten leichten Regenschauern kommen. Die Temperaturen bleiben für die Jahreszeit zu niedrig (auch wenn sie Ihnen sommerlich erscheinen mögen). Für heute werden folgende Höchsttemperaturen erwartet: Jerusalem 22 Grad, Tel Aviv 26 Grad, Haifa 25 Grad, Tiberias am See Genezareth 29 Grad, am Toten Meer 29 Grad, Beersheva 26 Grad, Eilat am Roten Meer 29 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist weiter gesunken und liegt jetzt bei – 210,425 m unter dem Meeresspiegel. Es fehlen 1,625 Meter bis zur oberen Grenze.

Im Namen der gesamten Redaktion von Israel Heute wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Mittwoch. Auch wenn Sie uns noch nicht besuchen können, wir sind für Sie da und nur einen Knopfdruck von Ihnen entfernt (der rote Knopf unten rechts). Machen Sie es gut und bleiben Sie gesund.

 

Schalom aus Modiin!

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