Nicht zu glauben, jemand hat endlich die Wahrheit anerkannt

Vielleicht kann jetzt ein Friedensprozess beginnen, der auf Logik, Fakten und Vernunft basiert.

Nicht zu glauben, jemand hat endlich die Wahrheit anerkannt
Yonatan Sindel/Flash90

Vieles vom israelisch-palästinensischen Konflikt könnte man zwar nicht unbedingt direkt lösen, aber zumindest vom Verhandlungstisch nehmen, wenn man einfach die dokumentierte Geschichte anerkennen würde.

Die palästinensische Position basiert auf ihrer Aussage, dass das jüdische Volk Siedler wären, die keine Geschichte und somit kein Recht auf dieses Land haben. Allerdings gibt es Berge von Beweisen, sogar aus arabischen Quellen, die dies eindeutig widerlegen.

Das Problem ist, dass bisher die internationalen Friedensvermittler zu viel Angst davor hatten, den sensiblen, ölreichen, arabischen Mittleren Osten zu verärgern, indem sie der trügerischen Argumentation der Palästinenser entgegentreten.

Das hat sich am Montag geändert, als die Trump Regierung sich dazu entschlossen hat, als Beispiel voranzugehen und öffentlich als Wahr zu erklären, was alle gebildeten Menschen bereits wussten: dass die Juden eine lange und reiche Geschichte in dem Land Judäa und Samaria haben und sie abzuhalten dort zu leben, somit falsch ist, geschweige denn rassistisch.

In einer dramatischen Pressekonferenz wies US-Außenminister Mike Pompeo die 1978 gemachte Erklärung, jüdische Siedlungen in Samaria und Judäa (sogenannte „Besetzte West Bank“) „würden gegen internationales Recht verstoßen“, zurück.

Selbstverständlich gibt es kein verbindliches Gesetz, das Juden verbietet, in dieser Region zu leben. In Wahrheit bleibt das letzte rechtlich durchsetzbare Dokument über eine jüdische Präsenz in diesen Gebieten die Resolution von San Remo aus dem Jahr 1920. Dieses befürwortet sogar eine “enge Besiedlung durch Juden” im gesamten historischen Land Israel. Alle anderen UN-Resolutionen, die dieses Thema ansprechen, wurden von der Generalversammlung verabschiedet und sind daher nicht rechtlich bindend.

Mehr noch, Pompeo stellte zu Recht fest, dass die Position der internationalen Gemeinschaft zu dieser Debatte (die sie wörtlich von den Arabern übernommen hat) “Geschichte und Fakten” ignoriert.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu dankte den USA dafür, dass sie die genannten “historischen Fakten” endlich anerkannt haben.

In einem darauffolgenden Telefongespräch mit Präsident Trump, erklärte Netanjahu Berichten zufolge wiederholend, dass „wir (Juden) nicht in einem fremden Land sind. Dies ist seit über 3000 Jahren unsere Heimat. Der Grund, warum wir als „Juden“ bezeichnet werden, ist, weil wir von hier gekommen sind, aus Judäa. Dies steht Verhandlungen nicht im Wege. Im Gegenteil, es fördert den Frieden, denn es ist nicht möglich, einen wahren Frieden auf der Grundlage von Lügen aufzubauen.“

Ganz recht. Seit Jahrzehnten spielen internationale Friedensvermittler dieses diplomatische Spiel nach palästinensischen Regeln. Und das hat zu allem anderen als zu Frieden geführt.

Denken die europäischen Regierungen wirklich, die heute so kritisch gegenüber Trump und Pompeo sind, dass sie den Frieden fördern, indem sie weiterhin die Augen vor Beweisen wie dem Titusbogen in Rom, Hunderten archäologische Stätten im Heiligen Land und zahlreiche historische Dokumenten (einschließlich der Bibel und des Korans!) verschließen – die alle zweifellos auf eine jüdische Geschichte in diesem Land hinweisen?

Israel ist nicht unbedingt dagegen, dass die palästinensischen Araber auf diesen Ländereien einen souveränen Staat gründen, obwohl sie einst das Herzstück der Königreiche Israel und Judäa bildeten. Umfragen zeigen immer wieder, dass mindestens die Hälfte aller israelischen Juden weiterhin eine Zwei-Staaten-Lösung befürworten.

Was allerdings eine große Mehrheit der israelischen Juden fordert, ist, dass alle damit aufhören, so zu tun, als würden sie nicht hierher gehören.

Vielleicht bewegt die Entscheidung der USA, diese Dementierung zu stoppen, auch andere internationale Akteure, ihren gesunden Menschenverstand zu benutzen, was wiederum die palästinensische Autonomiebehörde dazu zwingen würde, Verhandlungen auf Basis historischer Wahrheit zu führen.

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