MitgliederNicht alle „Messianischen“ Juden glauben an Jesus

Ironischerweise wird in Israel der Begriff „messianisch“ auf jene angewendet, die dem Glauben an Jeschua am feindlichsten gegenüberstehen.

von Arthur Schwartzman |
Religiöse Juden wie Naftali Bennett (R), der stellvertretende Bildungsminister Meir Porush (L) und Rafi Peretz (C) werden oft als "messianisch" bezeichnet, weil sie an biblische Prophezeiungen glauben. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Der Begriff meschichi (hebräisch: „messianisch“, משיחי) ist ein Ausdruck, mit dem sich die Gläubigen im Land gern bezeichnen würden, allerdings gibt es nicht allzu viele Gläubige in Israel, und dieser Begriff wird immer öfter von den Medien genutzt, die damit etwas völlig anderes meinen.

Ben Kaspit, ein bekannter Autor und Journalist der Maariv Zeitung, hat neulich eine Kolumne mit der Überschrift „Düstere Messianische Fledermaus: Das ist der echte Rabbi Peretz, der Bildungsminister unserer Kinder“ veröffentlicht. Über den Minister, einen religiösen, nationalistischen Juden, schreibt Kaspit folgendes: „Vor ein paar Wochen habe ich hier auf diesen Seiten geschrieben, dass ich im Gegensatz zu meinen Kollegen wegen Rabbi Rafi Peretz nicht besorgt bin … Peretz ist angenehm. Er hat ein strahlendes Lächeln. Nur, dass das ein falscher Peretz ist. Der Peretz, der den Schülern hinter verschlossenen Türen Thora beibringt, sprüht Gift. Der Golem löst sich auf und heraus kommt eine düstere messianische Fledermaus.“

Was sagt und lehrt Rabbi Peretz eigentlich? Was hat einen Journalisten und die israelischen Medien dazu gebracht, sich...

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