Ministerpräsident Netanjahu, der gleichzeitig Verteidigungsminister ist, verlieh ihm den Dienstgrad eines Rav Aluf, das ist Generalleutnant.
Gadi Eisenkot war für viele einer der besten Generalstabschefs, den die israelische Armee je hatte. Staatspräsident Reuven Rivlin lobte: „Du warst die richtige Person im richtigen Moment. Das Volk kann glücklich sein, dich als einen seiner Söhne zu haben.“ Netanjahu würdigte den hervorragenden Dienst des scheidenden Generalstabschefs, insbesondere sein standhaftes Vorgehen gegen den Iran und dessen Helfer. Unter der Führung Eisenkots habe die israelische Armee dazu beigetragen, die iranischen Bestrebungen nach Atomwaffen maßgeblich aufzuhalten. Lobende Worte gab es auch für Eisenkots Erneuerungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Rahmen des „Gideon-Plans“.
Eisenkot deutete in Interviews in lokalen und internationalen Medien erstmals offen an, dass die israelische Armee in Syrien tausende Operationen gegen iranische Ziele durchgeführt habe. Damit sei die iranische Absicht, seine militärische Präsenz in Syrien weiter zu festigen, erheblich gestört worden. Pünktlich zum Ende seiner Amtszeit wurde auch die Operation „Nördliches Schild“ gegen die Angriffstunnel der Hisbollah an der libanesischen Grenze für abgeschlossen erklärt.
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