Schneider Aviel

MitgliederMut hat die neue Regierung, aber genügt das?

Das jetzige Regierungsbündnis aus acht Parteien zwischen rechts, links und arabisch wagt politisches Furore.

Foto: Olivier Fitoussi/Flash90

Was die jetzige Regierungskoalition umsetzen will, ist nicht gerade populär. Aus diesem Grund wird der umstrittene Regierungsbund Bennett-Lapid heftig kritisiert, besonders aus den Reihen des rechten Flügels der israelischen Politik. Die vorigen Regierungen, besonders die letzte Likud-Regierung unter Benjamin Netanjahu haben all diese Themen debattiert, vorgelegt und wieder verworfen.

Zum ersten Mal ist eine arabische Partei Teil einer Koalition im israelischen Parlament. Die üblichen Vorurteile bestimmen noch immer Wesen und Vernunft der jüdischen Denkweise, dass Araber dem Judenstaat Israel gegenüber nicht loyal sein können. Nachdem die Koalition trotz aller Kritik und Analysen mit den arabischen Verbündeten für einen Staatshaushalt gestimmt hatten, marschiert sie nun direkt auf neue Ziele zu. Auch diese sind unpopulär und wurden früher immer wieder verschoben.

Wer bestimmt, was koscher ist, nur das Rabbinat in Israel? Religionsminister Matan Kahana (religiös) will die Koscher-Zertifizierung neu geregelt sehen. Sie soll dem Oberrabbinat aus der Hand genommen werden, sodass auch unabhängige Rabbiner Restaurants und anderen Essensbetrieben ein Koscher-Zertifikat ausstellen können.

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