Münzen gegen Geschichte

Die Friedensaktivisten und Archäeologen von „Emek Shaveh“ wollen uns davon abringen, archäologische Funde als Beweis für einen Glauben oder einer Nationalität anzusehen, was eigentlich bedeutet, dass sie Juden dazu bringen wollen, ihre besondere Geschichte zu vergessen.

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Die Friedensaktivisten und Archäeologen von Emek Shaveh wollen uns davon abringen, archäologische Funde als Beweis für einen Glauben oder einer Nationalität anzusehen, was eigentlich bedeutet, dass sie Juden dazu bringen wollen, ihre besondere Geschichte zu vergessen.

Anstatt sich auf die jüdische Geschichte zu konzentrieren, möchte Emek Shaveh die archäologische Vergangenheit als eine universelle Geschichte der Menschheit darstellen. Ziel ist es, gegen den Anspruch Israels auf sein historisches Recht auf dieses Land anzugehen.

Antike Artefakte sprechen jedoch gegen eine solche Idee der universellen Geschichte, aus dem einfachen Grund, dass sie eine besondere Vergangenheit eines bestimmten Volkes erzählen. Obwohl archäologische Stätten und die dort gefundenen Artefakte untersucht und interpretiert werden müssen, ist die Rekonstruktion der Vergangenheit noch immer eine durch Beweise bestimmte Wissenschaft. In anderen Worten, archäologische Stätten weigern sich, Mythen in Geschichten zu verwandeln (das erste basiert auf Tatsachen, das zweite nicht).

Einige Beweise, wie Münzen, geben präzise historische Informationen. Andere, wie eine Mauer, geben weniger Hinweise. Verschiedene Beweisstücke unterschiedlicher Qualitäten geben uns daher eine angemessene Rekonstruktion der Geschichte.

Eine universelle Geschichte würde uns andererseits glauben lassen, dass obwohl die Amerikaner den Hoover-Staudamm auf amerikanischem Boden gebaut haben, es sich hierbei um eine Geschichte der Menschheit handelt und nicht um die Vergangenheit der Amerikaner. Sicher, die Amerikaner sind Menschen, aber es ist zweifelslos klar, dass die Menschen, die den Damm gebaut haben, Amerikaner gewesen sind.

Die 16 Silber- und Goldmünzen, die im Mai dieses Jahres in der Stadt Modiin gefunden wurden, repräsentieren einen dieser zahllosen Beweise, die sich weigern, die Idee der universellen Geschichte zu unterstützen. Diese seltenen Münzen tragen Namen wie Yehohanan, Judah, Jonathan und Mattathias, alle hasmonäische Könige, die über Israel in den Jahren 140 bis 37 v.Chr. regiert hatten. Andere Münzen desselben Fundes haben die Prägung des griechischen Königs des Seleukidenreiches Antiochus IV, bekannt auch aus dem Buch der Makkabäer und dem Chanukka-Fest.

Die israelische Altertumsbehörde kam zu dem Schluss, dass die Münzen in Tyros zwischen den Jahren 135-126 v.Chr. geprägt wurden, so genau ist die Information, die man den Münzen entnehmen kann.

Der Leiter der Ausgrabung, Abraham Tendler, sagte, dass es sich bei der Ausgrabungsstätte um eine jüdische Siedlung handle und die Münzen vielleicht einem Juden gehört hätten, der sein Geld versteckte in der Hoffnung, irgendwann wiederzukommen und es dann wieder aus dem Versteck zu holen. Aber er sei nie wieder zurückgekehrt.

Tendler, getreu den Forderungen seiner Disziplin, lässt die rekonstruierte Geschichte unbestimmt. Die Prägungen auf den Münzen bestätigen allerdings die Tatsache, dass es hasmonäische Könige und ein King namens Antiochus waren. Diese Münzen zeigen wieder die Verbindung dem Land Israel und dem Jüdischen Volk, die nicht durch irgendeine magische Formel aufgelöst werden kann.

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