Die ägyptische Armee flutet derzeit die Terrortunnel zwischen dem ägyptischen und palästinensischen Teil der Grenzstadt Rafah. Dafür pumpen die Ägypter gewaltige Wassermengen aus dem Mittelmeer und leiten es mittels Kanälen in die fünf Kilometer lange Grenzzone.
Die in Panik geratene Hamasregierung im Gazastreifen hat bereits versucht, mit Hilfe von Vermittlern Kairo davon abzuhalten, das Grenzgebiet zu fluten. Etliche Tunnel sind schon eingebrochen. Das gefährdet das gesamte Tunnelsystem. Hamassprecher Sami Mit Wasser wird der Gazastreifen ausgetrocknet Abu Suhri warnte, dass Wohnhäuser einstürzen könnten und das Salzwasser die Böden für die Landwirtschaft unbrauchbar mache.
Da die Tunnel aber jahrelang nicht nur für Waren des täglichen Bedarfs, sondern auch für Waffen- und Raketenschmuggel – und das bei beachtlichen Jahreseinnahmen von mehr als hundert Millionen Dollar für die Islamisten – missbraucht wurden, wollen die Ägypter dem System nun ein Ende bereiten.
Hätte Jerusalem dasselbe getan, hätte die Welt Israel wegen der Versalzung palästinensischen Ackerlandes an den Pranger gestellt. Gegen...
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