Meinungsumfrage – 10 Mandate für Moshe Jaalon

Die Hauptnachrichtensendung des israelischen Fernsehsenders IBA (Israel Broadcasting Authority) hat die Ergebnisse einer Meinungsumfrage veröffentlicht, in der gefragt wurde, wen die Bürger wählen würden, wenn der ehemalige Verteidigungsminister Moshe Jaalon mit einer eigenen Partei bei den nächsten Parlamentswahlen antreten würde.

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Die Hauptnachrichtensendung des israelischen Fernsehsenders IBA (Israel Broadcasting Authority) hat die Ergebnisse einer Meinungsumfrage veröffentlicht, in der gefragt wurde, wen die Bürger wählen würden, wenn der ehemalige Verteidigungsminister Moshe Jaalon mit einer eigenen Partei bei den nächsten Parlamentswahlen antreten würde.

Der Umfrage zufolge würde eine Partei unter der Führung von Jaalon 10 Mandate erhalten. Die Zahl der Mandate ist nicht hoch, aber Jaalon würde diese Mandate von der Likud-Partei übernehmen, die nur noch 22 der bisher 30 Mandaten erhalten würde. Avigdor Lieberman von Israel Beitenu bekäme 9 statt bisher 6 Mandate.

Die Zukunftspartei von Yair Lapid kommt in der Umfrage auf 20 Mandate, das sind 9 mehr sie in den letzten Wahlen erhalten hat. Auch das Jüdische Haus von Naftali Bennet würde bei einer Wahl eine grössere Zahl von Mandaten erhalten, 13 statt bisher 8. Die Vereinigte Liste der arabischen Parteien würde der Umfrage zufolge wieder 13 Mandate erhalten.

Für Itzchak Herzog und seinem Zionistischen Lager würde es sehr schlecht aussehen, wenn die Wahlen jetzt stattfinden würden. Hatte er bei den letzten Wahlen noch 24 Mandate erhalten, würde seine Partei jetzt auf eine einstellige Zahl von Mandaten stürzen, 9 in der Zahl!

Weitere Umfrageergebnisse: Jahadut HaTora bekommt in der Umfrage 7 statt bisher 6 Mandate, Shas 6 statt 7 und die Kulanu-Partei von Finanzminister Kachlon kommt nur noch auf 6 statt bisher 10 Mandate. Die Meretz-Partei würde bei 5 Mandaten bleiben.

Bei der Frage „Wer ist am geeignetsten für den Posten des Ministerpräsidenten?“ gab es folgende Ergebnisse: Netanjahu 27%, Moshe Jaalon ebenfalls 27%, Gideon Saar 20%, 26% der Befragten waren der Ansicht, dass keiner der Kandidaten für den Posten des Ministerpräsidenten geeignet sei.

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