Ab 1. November 2017 sollen Zigaretten und andere Tabakprodukte aus Ladenregalen in 55 Kasernen landesweit verschwinden. Betroffen sind zunächst vorrangig solche Einrichtungen, in denen die Soldaten nicht wohnen, etwa beim Stab. Auch soll die Zahl der Raucherbereiche in den Kasernen vermindert werden. Kommandeure sind gehalten, nicht mehr vor Untergebenen zu rauchen. In den medizinischen Unterlagen der Soldaten soll eingetragen werden, ob es sich um einen Raucher handelt, teilte die Chefin der Personalabteilung der israelischen Armee, General Meirav Kirshner, mit. Allerdings soll dieser Vermerk keine rechtlichen Konsequenzen haben.
Zusätzlich zu den neuen Regelungen versuche die Armee, den Soldaten mit finanzierten Programmen beim Versuch, das Rauchen aufzugeben, zu helfen. Das Militär habe den hohen Tabakkonsum im Rahmen des Armeedienstes als Problem identifiziert, so Kirshner. Eine neuere Studie zeige, dass 37 Prozent der nach dem Pflichtdienst entlassenen männlichen Soldaten Raucher seien, gegenüber 26 Prozent der Rekruten. Dies berge nicht nur Gesundheitsrisiken, sondern habe auch negative Auswirkungen auf die Kampfkraft.
Auf die Frage, warum die Armee zwar den Tabak...
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