Wenn Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Sudan und demnächst vielleicht auch Saudi-Arabien bereit sind, mit Israel und seiner rechten Regierung Frieden zu schließen, warum muss die arabische Bevölkerung in Israel weiterhin im Hinterhof des politischen Spiels ihre Karten verspielen? Der erste, der dies öffentlich ansprach und damit seine arabischen Parteikollegen im Parteibündnis der Vereinten Liste verärgerte, war der Parteichef der Vereinigten Arabischen Liste (Ra´am) Mansour Abbas. Ein religiöser Moslem, der politisch umdenkt und seine Umgebung zum Teil verblüfft und irritiert. Seit einigen Monaten rückt der 46-jährige Araber immer näher an Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der in der arabischen Bevölkerung nach wie vor als Rechtsextremist abgestempelt wird. „Ich will Frieden und Bibi will keinen Krieg“, erklärte Abbas. Die israelischen Medien sprechen im Hinblick auf diese neue politische Romanze bereits von BFF: „Beste Freunde Für Immer (Best Friends Forever).
Mansours politische Heimat Ra´am...
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