Linker Journalist trauert nicht um gefallenen Soldaten

Die Gräben in der israelischen Gesellschaft vertiefen sich weiter und bedrohen selbst die Unterstützung für die IDF und unsere jungen Soldaten.

von Ryan Jones | | Themen: Jüdische Siedler
Frey
Familie und Freunde haben am Mittwoch den in Dschenin gefallenen Sergeant David Yehudah Yitzchak beigesetzt. Doch nicht alle Israelis trauerten um ihn. Foto: Chaim Goldberg/Flash90

Es gibt nur wenige Dinge, die fast alle Israelis vereinen, wie die Unterstützung für unsere jungen Soldaten oder die kollektive Trauer, die mit den Verlusten auf dem Schlachtfeld einhergeht. Aber selbst diese heiligen Säulen der modernen israelischen Gesellschaft werden angegriffen, während sich Israels Linke und Rechte weiter auseinander bewegen.

Das ist kein Geheimnis. Es geht schon eine ganze Weile so weiter.

Siehe: Sehen Israelis einander noch als Brüder?

Das Kuriose an dem Vorfall, den wir hier hervorheben möchten, ist, dass es sich um einen ultraorthodoxen progressiven Linken handelte.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass ultraorthodoxe Juden antizionistisch eingestellt sind, aber sie sind in der Regel immer noch konservativ, selbst wenn es um Sicherheit und strategische Kontrolle des Landes geht.

Nicht so bei Israel Frey, einem linksgerichteten ultraorthodoxen Journalisten, der schon einmal wegen Äußerungen verhaftet wurde, die den palästinensischen Terrorismus gegen Israel unterstützten.

Nach dem Tod des Unteroffiziers David Yehudah Yitzchak am Ende der Anti-Terror-Operation in Dschenin ging Frey auf Twitter in die Offensive.

Während der Rest der Nation trauerte, behauptete Frey, dass der junge gefallene Soldat sein Schicksal verdient habe.

Twitter Screenshot

„Ich weiß, dass man mich provokativ nennen wird und dass ich auf dem Blut eines anderen tanze, aber in einer Zeit, in der der Faschismus zunimmt, müssen wir die nackte Wahrheit sagen“, begann Frey den Tweet, bevor er erklärte, warum in seinen Augen Sergeant Yitzchak und seine IDF-Kameraden die wahren Bösewichte dieser Geschichte waren.

„In seinem Leben und in seinem Tod war der Soldat David Yehudah Yitzchak ein Verbrecher“, behauptete Frey. „Im Leben als Bewohner gestohlener Siedlungen und im Tod als gewalttätiger Unterjocher eines Flüchtlingslagers und seiner unglücklichen Bewohner.“

Frey beendete seine beschämende Tirade mit den Worten, Sergeant Yitzchak habe „0 Prozent zur Sicherheit des Staates“ beigetragen und „100 Prozent Barbarei im Dienste einer messianischen Vision“ gezeigt.

Siehe dazu: Orthodoxe versus religiöse zionistische Juden

Jüdische Siedler wie Sergeant Yitzchak werden von ihren linken Gegnern oft als „messianisch“ bezeichnet, weil sie glauben, dass die Besiedlung des biblischen Kernlandes von Judäa und Samaria eine Erfüllung der Prophezeiung ist, die schließlich zum Kommen des Messias führen wird.

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2 Antworten zu “Linker Journalist trauert nicht um gefallenen Soldaten”

  1. hdfuerst sagt:

    Das war natürlich eine Entgleisung und übergriffig und anmaßend. So darf man über einen Toten nicht urteilen. Außerdem zeigt das einen Mangel an biblischer Erkenntnis.

  2. Serubabel Zadok sagt:

    Dieser Frey gehört in die Psychiatrie eingesperrt und gefoltert, weil er an einer gefährlichen Schizophrenie leidet und ein undankbares, ehrenloses, freches Miststück ist, das kein Recht hat, in Israel in Sicherheit und auf Kosten anderer zu leben. Nach einer gehörigen Tracht Prügel gehört dieser freche Typ irgendwo in Saudi Arabien eingesperrt, damit er sich Mal bewusst wird, dass es ihm in Israel viel zu gut geht. Das gehört übrigens mit allen linksgerichteten Antizionisten in Israel gemacht. Früher, zur Zeit Moses, wurden solche Menschen entweder gesteinigt oder wie die Rotte Korah von Gott durch einen Erdrutsch vernichtet. Dieses ehrenlose Verhalten gehört auf jeden Fall hart bestraft.

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