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„Juden haben kein Recht, auf dem Tempelberg zu beten“

Palästinensische Organisationen nennen amerikanischen Stopp der Hilfsgelder „unverschämte Erpressung“ und beschuldigen Israel, den Status Quo der Al-Aqsa Moschee ändern zu wollen.

Die nationalistischen und islamistischen Kräfte im Ramallah Distrikt, der Koordinierungsstelle der arabisch-palästinensischen Organisationen, rufen zur Errichtung eines “Verteidigungskomitees“ auf, um so die palästinensischen Araber vor den von ihnen beschriebenen „täglichen Attacken der Siedler“ zu schützen und sich ihnen „mit allen Möglichkeiten entgegenzusetzen.“

In einer am Samstag veröffentlichten Erklärung verurteilten sie die ihrer Ansicht nach stattfindenden Versuche Israels, den Status Quo der Al-Aqsa Moschee als eine Vorstufe zur Teilung der Nutzung der Stätte zwischen Muslimen und Juden zu ändern. Die Erklärung betont des Weiteren, dass es „kein Recht für Nicht-Muslime gibt, an dieser Stätte zu beten“.

In der selben Erklärung wird zudem die Entscheidung der USA, die jährliche Überweisung von 200 Millionen US-Dollar an bilateraler Hilfe an die Palästinensische Autonomiebehörde einzustellen, als eine „unverschämte Erpressung“ bezeichnet. Man werde nicht um die Rechte der Palästinensischen Bevölkerung verhandeln, hieß es weiter.

Darüber hinaus haben die nationalistischen und islamistischen Kräfte die palästinensische Bevölkerung dazu aufgerufen, an der wöchentlichen Demonstration an diesem Dienstag außerhalb des Hauptquartiers des Roten Kreuzes in Ramallah teilzunehmen. Hierbei wird für die Freilassung von Terrorunterstützern demonstriert werden, welche sich in einem Hungerstreik befinden, sowie gegen die Zurückhaltung von palästinensischen Steuergeldern durch die israelische Regierung, da die Palästinensische Autonomiebehörde weiterhin Gehälter an Terroristen zahlt, die israelische Bürger angegriffen haben.

Archivbild: Juden besuchen den Tempelberg während der Sukkot-Feiertage im vergangenen Jahr (Foto: Yaakov Lederman/Flash90)

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Patrick Callahan

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