Das Opfer gehört in der Bibel zum zentralen Kern. Es vermittelt zwischen Menschen und Gott. Dieses Konzept ist nicht nur anhand des ritualen und geistlichen Leitmotivs erkennbar, sondern steckt sogar in der hebräischen Wortwurzel.
Als ich mir vor kurzem eine Satire im Fernsehen ansah, kam mir ein neuer Gedanke in Zusammenhang mit dem hebräischen Wort für „Opfer“ in den Sinn. Es ging um den biblischen König Ahas, der seinen Sohn überzeugen will, sich auf keinen Fall als Kämpfer seinem Heer anzuschließen.
„Zu dieser Zeit zogen Rezin, der König von Syrien, und Pekach, der Sohn Remaljas, der König von Israel, zum Kampfe herauf wider Jerusalem und belagerten Ahas, konnten die Stadt aber nicht erstürmen.“ Sein Sohn flehte: „Vater lass mich ein Kämpfer in deiner Armee sein.“
In Israel müssen heute Eltern, deren einziger Sohn an der Front kämpfen möchte, eine schriftliche Zustimmung einreichen. Man möchte möglichst vermeiden, dass der einzige Sohn der Familie im Krieg fällt. Die TV-Satire...
Artikel nicht lesbar?
Sie sind bereits Mitglied? Melden Sie sich an, um weiterzulesen.





Ich finde, man sollte die Soldaten nicht als „Opfer“ bezeichnen, denn das ist so etwas entgültiges, dass es aber nicht ist, da nur ein geringer Teil von ihnen fällt; schließlich will Gott keine Menschenopfer, und er wird um Schutz gebeten, und meistens auch erhört.