Die im sogenannten Westjordanland liegende jüdische Siedlung Itamar wird vergrößert. Benjamin Netanjahu hat einem Plan stattgegeben, der vorsieht, dass dort neue Schulen, Kindergärten und öffentliche Einrichtungen gebaut werden dürfen. Neue Wohnhäuser soll es vorerst nicht geben, allerdings erhalten einige Bauherren rückwirkend für bereits errichtete Gebäude eine Genehmigung.
Die Siedlung wurde in den Medien schlagartig bekannt, als im Jahr 2011 die jüdische Familie Fogel von einem palästinensischen Eindringling im eigenen Haus massakriert worden war. Die Einwohner machen lückenhafte Sicherheitsvorkehrungen, die an fehlenden Baugenehmigungen hängen, verantwortlich. Diese Lücke soll jetzt geschlossen werden.




