Jüdische Welt

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MitgliederIst Cannabis koscher?

Teil 3 der Reihe „Jüdische Weisheit für den gewöhnlichen Mann: Eine „Anleitung für den Ratlosen“ durch das moderne Labyrinth der Moral alter jüdischer Weisen.

Marihuana Tag zur Legalisierung von Marihuana Foto: Hadas Parush/Flash90

Drogenmissbrauch mag für viele ein Problem sein, das vorrangig die jungen Leute betrifft. Da überrascht es, wenn man erfährt, dass die Rabbis dieses Problem schon seit Jahrhunderten angesprochen haben.

Im Talmud steht geschrieben, dass man nur genau hinschauen muss, dann findet man alles in der Thora. Im talmudischen Kommentar zur Thora, der vor 1700 Jahren niedergeschrieben worden ist, sagt Rabbi Chiya seinem Sohn, er solle keine Drogen nehmen. Der mittelalterliche Talmudist Rashbam gibt uns zwei Gründe für die Sorge des Rabbis: 1. Wenn man Drogen nimmt, wird man von ihnen abhängig. 2. Man verschwendet sein Geld.

Die Rabbis erklären, dass Süchte nicht nur dem Abhängigen schaden, sondern auch den Beziehungen der Person, seiner Familie, seinem sozialen Umfeld und seiner Arbeit.

In 5. Mose 4,9 steht, wir sollen „uns hüten“. Die jüdischen Weisen haben dies so ausgelegt, dass dies mit einschließt, dass wir darauf achten sollen, unserem Körper keinen Schaden zuzufügen, sei es durch Marihuana oder harte Drogen. Der altehrwürdige...

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Patrick Callahan

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