Israels schockierende Nachsicht gegenüber arabischen Terroristen

Liebe deinen Feind, sagte Jesus. Israel scheint diesen göttlichen Ratschlag beherzigt zu haben und damit durchzukommen.

von Ryan Jones | | Themen: Terror
Sanitäter evakuieren einen jüdischen Mann, der von einem arabischen Lynchmob im Mai 2021 schwer verwundet wurde, als sich die muslimische Gewalt in den Städten Israels ausbreitete. Foto: Roni Ofer/Flash90

Es ist nie schön, ins Gefängnis zu gehen. Aber in Israels Gefängnissen kann selbst der blutigste Hamas-Killer bequem mit Freunden abhängen und seinen Schulabschluss verbessern.

Israels oft schockierende Nachsicht gegenüber arabischen Terroristen war diese Woche wieder einmal ersichtlich und sorgte bei den Juden für Unmut.

 

Hintergrund

Im Mai 2021 zogen die terroristischen Machthaber des Gazastreifens in den Krieg gegen Israel, dieses Mal mit einer neuen Taktik: Neben den Tausenden von Raketen, die sie auf den jüdischen Staat abfeuerten, forderten sie nun auch die arabische Bevölkerung in Israel auf, sich zu erheben und Juden zu töten.

Eine besorgniserregende Zahl israelischer Araber folgte dem Aufruf der Hamas, und die Gewalt auf den Straßen breitete sich rasch in den gemischt jüdisch-arabischen Städten des Landes aus.

Eine dieser Städte war Akko, wo am Abend des 12. Mai ein Mob muslimischer Jugendlicher einen jüdischen Mann fast zu Tode prügelte. Mor Ganashvili entkam dem Tod nur dank des Eingreifens eines vernünftigen arabischen Einheimischen, der ihn in Sicherheit brachte.

Siehe: Araber rettet Jude vor mörderischem arabischen Mob

Obwohl es zahlreiche Videoaufnahmen des grausamen Angriffs gab, die in den sozialen Medien weit verbreitet wurden, konnten nur wenige der Täter identifiziert und festgenommen werden.

 

Beklemmende Bedingungen

Von denjenigen, die versucht haben, Ganaschwili zu lynchen, sind inzwischen alle entweder freigelassen worden oder haben sehr günstige Haftstrafen erhalten, obwohl sie nachweislich versucht haben, ihn zu ermorden.

Der letzte aus dieser Gruppe, der seine Strafe erhielt, war Adham Bashir. Erst diese Woche, fast genau ein Jahr nach dem Tag, an dem er und andere versuchten, Ganaschwili kaltblütig zu ermorden, entschied ein israelischer Richter, dass Bashir nicht allzu sehr für sein Verbrechen büßen muss.

Richter Nitzan Silman vom Bezirksgericht Haifa entschied, dass Bashir viermal wöchentlich für jeweils zwei Stunden aus dem Gefängnis entlassen wird, um sich zu “erfrischen” und “seinen Stress abzubauen”.

 

Terror entschuldigen, wenn nicht gar rechtfertigen

In seiner Urteilsbegründung schrieb Richter Silman: “Es kann nicht ignoriert werden, dass die Ereignisse [der Mordversuch] vor dem Hintergrund einer Militäroperation während der Feiertage stattfanden.”

Der 12. Mai war der letzte Tag des Ramadan im Jahr 2021.

Übersetzung: Während es immer noch illegal ist, jemand anderem körperlich zu schaden, ist muslimische Gewalt, die während eines muslimischen Feiertags verübt wird, verständlich, wenn die betreffenden Muslime ausreichend provoziert wurden.

 

Was für eine Schande!

Die hebräischsprachigen sozialen Medien überschlugen sich angesichts dieses Urteils, und eine Reihe von Kommentatoren warnte, dass dieses Urteil künftige arabische Gewalt gegen die Juden Israels nur ermutigen werde.

Zu denjenigen, die auf die schockierende Gerichtsentscheidung reagierten, gehört der Journalist Yair Kraus, der, nachdem er seine Empörung getwittert hatte, von Ganashvili kontaktiert wurde.

Ganaschwili, der sich noch immer in einem langen Genesungs- und Rehabilitationsprozess befindet, konnte einfach nicht glauben, dass seine potenziellen Mörder alle so glimpflich davongekommen sind.

“Eine Schande!” schrieb Ganashwili an Kraus. Mit der Veröffentlichung seiner Worte in den sozialen Medien hat er die Hoffnung, Israels allzu gnädiges Rechtssystem unter Druck zu setzen.

“Wieder einmal wird die Moral des Feindes mit seinem mentalen Zustand in diesem Moment verknüpft und seine Handlungen werden als Reaktion auf eine militärische Operation betrachtet”, fuhr er fort. “Das Gericht stellt die Moral des Feindes über die Moral der eigenen Bevölkerung, die zum Opfer wird.”

Ganashwili erinnerte daran, dass er bei jeder Gerichtsverhandlung anwesend war, “und der Richter sah mir direkt in die Augen und fällte trotzdem dieses schändliche Urteil, um den Terroristen nicht über Gebühr zu belasten”.

 

Zu weit getrieben

Es ist zwar bewundernswert, dass Israel oft “christlicher als die Kirche” ist, wenn es seine Feinde liebt, aber die Haltung, die sich in der Entscheidung von Richter Silman widerspiegelt, geht sicherlich weit über den Geist des Gebots Jesu hinaus.

Mehr zu diesem wichtigen Thema finden Sie unter: Liebe deine Feinde? Ich bin mir nicht so sicher

Schreibe einen Kommentar

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox