Die gefährlichen Ambitionen des Irans im Nahen Osten erhalten nach der Wahl des neuen Hardliner-Präsidenten der Islamischen Republik, Ibrahim Raisi, endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdienen.
Von anhaltenden grenzüberschreitenden Provokationen im Libanon über Angriffe auf internationale Schiffe im Persischen Golf bis hin zu einem zunehmend trotzigen Atomprogramm müsse der Iran dringend gestoppt werden, betonte Israels Verteidigungsminister Benny Gantz bei einem Gespräch mit ausländischen Diplomaten am vergangenen Mittwoch.
Einen Tag später erklärte Gantz gegenüber dem Nachrichtenportal Ynet, Israel sei bereit, den Iran militärisch anzugreifen, falls es notwendig werden sollte. Er fügte jedoch hinzu: „Der Iran ist nicht nur ein israelisches Problem. Wir sollten den Rest der Welt nicht von diesem Problem freisprechen“.
„Die Welt muss sich mit dem Iran auseinandersetzen, die Region muss sich mit dem Iran auseinandersetzen, und auch Israel muss seinen Teil zu dieser Situation beitragen“, sagte Gantz.
Das iranische Regime hingegen, das seine eigenen kriegerischen Handlungen in der Region ignoriert, beschuldigte Gantz, einen Konflikt zu schüren.
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Saeed Khatibzadeh, ging sogar so weit, Gantz‘ Äußerungen als kriminell zu bezeichnen.
In another brazen violation of Int’l law, Israeli regime now blatantly threatens #Iran with military action.
Such malign behavior stems from blind Western support.
We state this clearly: ANY foolish act against Iran will be met with a DECISIVE response.
Don’t test us.
— Saeed Khatibzadeh (@SKhatibzadeh) August 5, 2021




