Israel Heute Morgen

Die Stadt Jerusalem zeigt sich auch heute wieder von ihrer schönsten Seite. Der Himmel ist strahlend blau und die Luft erfrischend, so mag ich das Wetter. Ein paar Worte über den Rückgang der Zahl der Terrorattacken in Jerusalem, eine Gerichtsentscheidung bezüglich der Siedlung Amona, Pizza in der Redaktion und natürlich das Wetter für heute in Israel.

von |

Guten Morgen liebe Leser!

Die Stadt Jerusalem zeigt sich auch heute wieder von ihrer schönsten Seite. Der Himmel ist strahlend blau und die Luft erfrischend, so mag ich das Wetter. Im Wetterbericht wird immer von Wolken gesprochen, es solle bewölkt sein, doch ich sehe nicht eine einzige Wolke am Himmel. Vom Regen also noch keine Spur. Man hat uns wohl für Donnerstag ein paar Regentropfen am frühen Morgen in Aussicht gestellt, doch irgendwie glaube ich nicht so daran. Am Freitag soll es dann wieder etwas wärmer werden.

Und nun erst einmal das Wetter für heute in Israel:

Heiter bis wolkig mit deutlichem Temperaturrückgang. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 22 Grad, Tel Aviv 24 Grad, Haifa 22 Grad, Tiberias am See Genezareth 26 Grad, am Toten Meer 27 Grad, Eilat am Roten Meer 29 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt derzeit unverändert bei -213.765 m unter dem Meeresspiegel.

Nicht nur das Wetter ist schön hier in Jerusalem. Auch sonst gibt es gute Nachrichten. Heute früh wurde berichtet, dass die Zahl der Terroranschläge in Jerusalem im Laufe des Jahres 2016, also von Januar bis Oktober, deutlich zurückgegangen ist. Während im Jahr 2015 insgesamt acht Menschen bei Terroranschlägen in Jerusalem ums Leben gekommen waren, sind zwischen den Monaten Januar und Oktober dieses Jahres „nur“ drei Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Polizisten. In dem Bericht werden weitere Zahlen bekanntgegeben, wie die Zahl der Steinwürfe und Angriffe mit Molotow-Cocktails. In diesem Jahr hat sich die Zahl der Attacken um etwas 40% vermindert. Insgesamt kam es in diesem Jahr zu 2844 Fällen, wo Steine geworfen wurden, im Jahr 2015 lag die Zahl bei 4647. Natürlich sind auch 2844 Angriffe mit Steinen viel zu viel. Ich fahre jeden Tag auf der Schnellstraße 443 von Jerusalem nach Modiin, wo es besonders im letzten Jahr zu mehreren Terrorattacken gekommen war. Ich hatte jedoch das Glück, nie etwas davon mitbekommen zu haben.

Also, seien wir optimistisch, dieses Jahr ist wirklich sehr viel ruhiger als es 2015 gewesen ist. Wenn ich durch die Stadt gehe, so mache ich das immer vollkommen bedenkenlos. Auch die vielen Touristen, die ich in der Stadt sehe, zeigen, dass sich die Situation hier in Jerusalem wieder etwas normalisiert hat. Ich sage das natürlich mit Vorsicht, denke aber schon, dass unsere Sicherheitskräfte die Lage jetzt viel besser unter Kontrolle haben. Das haben wir unseren tapferen Sicherheitskräften zu verdanken, der Polizei und den Grenzschutzpolizisten. Der Minister für Innere Sicherheit Gilead Erdan sagte stolz, man habe die Terrorwelle der Einzelnen gebremst.

Und was ist heute noch aktuell? Gestern habe ich Ihnen von dem sogenannten „Regulierungs-Gesetz“ erzählt, das vom Ministerausschuss für Gesetzgebung einstimmig angenommen worden ist. Dieses Gesetz soll den Status von Siedlungen regeln, die auf Grundstücken gebaut wurden, die sich im privaten Besitz von Arabern befinden. Sie sollen eine Abfindung in Höhe von 125% des Grundstückswerts bekommen. Dieses Gesetz ist sehr umstritten. Mithilfe dieses Gesetzes möchte die Regierung, insbesondere die Partei „Das Jüdische Haus“ von Naftali Bennet, die Räumung der Siedlung Amona verhindern. Doch ob das gelingen wird, ist weiter fraglich. Nur kurze Zeit nach der Abstimmung über das Gesetz wurde die Entscheidung des Gerichts bezüglich der Bitte, die für Ende Dezember angesetzte Räumung von Amona um sieben Monate aufzuschieben, bekanntgegeben. Das Gericht hat die von der Regierung eingereichte Bitte zurückgewiesen. Die Räumung von Amona soll am 25. Dezember stattfinden. Jetzt wird es interessant sein zu sehen, was mit dem „Regulierungs-Gesetz“ geschehen wird, wenn es vor das Parlament, der Knesset, gebracht wird. Ich persönlich denke, dass dieses Gesetz am Ende nicht verabschiedet werden wird. Auch aus den USA kamen gestern kritische Worte. Denn dort regiert ja noch immer Präsident Obama.

Gestern Mittag wurde bei uns in der Redaktion wieder Pizza gegessen. Das ist immer ein besonderer Tag. Nicht unbedingt wegen der Pizza, die natürlich auch lecker war, sondern wegen des Anlasses. Denn immer wenn wir die neue Ausgabe unseres Israel Heute Magazins fertiggestellt haben, gibt es Pizza. Die Dezember-Ausgabe von Israel Heute ist also fertiggestellt und wird in Kürze zum Druck geschickt und dann bald bei unseren Abonnenten eintreffen. Jetzt beginnen wir damit, die Januar-Ausgabe vorzubereiten.

Mit diesen guten Nachrichten entlasse ich Sie in den neuen Tag, ich wünsche Ihnen einen angenehmen Dienstag, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox