Israel Heute Morgen

Diese Woche ist wirklich sehr schnell vergangen. Es ist schon wieder Donnerstag und das Wochenende und der Shabbat stehen vor der Tür. Ein paar Worte über einen erneuten Heimweg mit Behinderungen, das Ende der Süßigkeiten in Israels Schulen und natürlich das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!

Diese Woche ist wirklich sehr schnell vergangen. Es ist schon wieder Donnerstag und das Wochenende und der Shabbat stehen vor der Tür. Seitdem unsere Tochter in der Armee ist, warten wir auf des Wochenende noch viel mehr als früher. Denn morgen früh wird unsere Tochter wieder nachhause kommen. Vielleicht werde ich sie auch selber wieder abholen, dann beginnt das Wochenende für sie noch viel schneller, denn die Züge fahren Freitags nur einmal in der Stunde. Ich gebe zu, es hat mir letzte Woche Spaß gemacht, sie mit dem Auto abzuholen. Es war schön, all die glücklichen Gesichter ihrer Kameradinnen zu sehen, als sie aus dem Bus stiegen, der sie zum Bahnhof gebracht hatte. Ich habe das Gefühl, dass ich mich morgen wieder ins Auto setzen werde.

Das Wetter ist noch immer einfach wunderbar. heute und morgen soll es sogar noch wärmer werden, bei uns in Modiin werden 31 Grad erwartet, Sommer. Die Nächte bleiben allerdings kühl, was auch sehr schön ist. Doch das alles soll sich am Shabbat ändern, dann soll es wieder etwas kühler werden un dim Norden und an der Küste kann es Regen geben. Denn brauchen wir aber auch. Wir beginnen schon bald den Monat November und außer einem kurzen Gastspiel hat der Regen noch nicht begonnen. Es wird Zeit.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Heiter mit weiter ansteigenden Temperaturen. Besonders im Landesinneren und in den Bergen wird es überdurchschnittlich warm werden. An der Küste kann es windig werden. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 27 Grad, Tel Aviv 28 Grad, Haifa 26 Grad, Tiberias am See Genezareth 31 Grad, am Toten Meer 32 Grad, Eilat am Roten Meer 34 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen weiteren halben Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -214.23 m unter dem Meeresspiegel.

Als ich mich gestern der Busstation näherte, von wo ich immer nach Modiin fahre, traute ich meinen Augen nicht. An der Kreuzung war ein riesiges Durcheinander, von überall hörte ich Autohupen, dann sah ich, dass die Kreuzung gesperrt war. Diesmal waren es nicht die orthodoxen Juden, die uns in den letzten Tagen das Leben schwer gemacht haben, diesmal war es eine Gruppe der Behinderten, die mit ihren Rollstühlen die Kreuzung blockierten.

Behinderte blockierten die Kreuzung und brachten den Verkehr zum Stehen, gestern

Ich habe mich sehr darüber geärgert, denn, wie ich Ihnen ja schon geschrieben hatte, gibt es ein mit der Regierung unterzeichnetes Abkommen, dass den behinderten eine Erhöhung der monatlichen Zahlungen garantiert. Doch für einige Organisationen war das nicht genug, sie verlangen die gleiche Summe für alle und nicht nach Schwere der Behinderung festgelegte Summen. So blockierten sie also gestern wieder den Straßenverkehr, es reichen nur ein paar Leute, um den gesamten Verkehr in der Stadt ums Stocken zu bringen. Ich begann mir Sorgen um “meinen” Bus zu machen und rief zuhause an, um meine Familie daraus vorzubereiten, dass ich auch heute wieder später nachhause kommen werde. Doch dann hörte ich, wie einer der Behinderten den Autofahrern “Entschuldigung” zurief und danach die Kreuzung zusammen mit seinen Freunden freimachte. Ich hatte Glück, die Kreuzung war wieder frei und ich kam dann doch noch pünktlich zuhause an. Da ich dem Frieden nicht mehr so traue, bin ich heute wieder mit dem Auto nach Jerusalem gekommen, denn gerade Donnerstags gab es öfter mal eine Demonstration in den letzten Wochen. Ich habe keine Lust mehr dazu.

Und zum Schluss noch etwas Süßes. Mögen Sie Süßigkeiten oder eine leckere Tafel Schokolade? Hier bei uns liebt man gerne mal etwas Süßes, besonders natürlich die Kinder. Viele Eltern geben ihren Kindern morgens auch ferne mal etwas Schokolade mit auf den Weg. „Schokolade ist gut zum Konzentrieren“, wurde auch mir schon gesagt, als ich von meiner Mutter vor einer Prüfung etwas Schokolade mitbekam. Wenn man bei uns durch den Machane Jehuda Markt geht, fallen einem sofort die farbenfrohen Süßigkeitsgeschäfte auf wir haben sogar einmal von einem dieser Geschäfte berichtet.

Mein Besuch im Süsswarengeschäft „Ami Chaim „in Jerusalem vor einigen Monaten

Aber warum schreibe ich plötzlich über Süßigkeiten, fragen Sie sich sicher. Nein, ich habe keinen Hunger auf was Süßes bekommen, ich halte mich da schon seit längerer Zeit zurück. Denn, so lecker das alles auch sein mag, so ist es nicht unbedingt das gesündeste, was man zu sich nehmen kann. Das sagt auch das Israelische Bildungsministerium. Gestern wurde in den Nachrichten berichtet, dass es ab dem Jahr 2020 mit den Süßigkeiten und der Schokolade in den Schulen vorbei sein soll. Ab dann soll man seinen Kindern keine Süßigkeiten mehr mit in die Schule geben dürfen. Es ist alles gut gemeint, doc bin ich skeptisch, ob sich das durchsetzen lässt. Denn schon vor einigen Jahren wurde es untersagt, in en Schulen ungesundes Essen zu verkaufen, wie zum Beispiel Borekas, das sind die leckeren mir Käse gefüllten Blätterteiggebäcke. Auch Cola und andere süsse Getränke sollten verbannt werden. Doch auch heute kann man wohl in den meisten Schulen noch diese „ungesunden“ Sachen finden. Jeder liebt Borekas oder Pizza. Und jetzt ist eben auch die Schokolade dran. Mein Sohn beendet die Schule im Jahr 2019, uns betrifft es also nicht.

Und jetzt wünsche ich Ihnen einen angenehmen und glücklichen Donnerstag. Essen Sie nicht zuviel Süßes. Machen Sie es gut!

Shalom aus Jerusalem

Dov

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