Guten Morgen liebe Leser!
Heute haben wir den 21. Dezember, der Winter hat nun auch offiziell begonnen. Und es ist der kürzeste Tag des Jahres. Ab jetzt werden die Tage wieder länger werden, der Shabbat jede Woche etwas später beginnen. Es ist noch immer recht kalt, besonders hier in Jerusalem. Und so soll es auch weiterhin bleiben und auch der Regen soll wieder zurückkommen, hauptsächlich im Norden, später auch an der Küste. Auch kann es dort zu vereinzelten Gewittern kommen. Bei uns scheint die Sonne. Es sind nur einzelne Wolken am Himmel, im Süden ist es wolkenlos, daher ist es dort in der Nacht sehr kalt.
Und nun das Wetter für heute in Israel:
Heiter bis wolkig mit leichtem Temperaturanstieg. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 11 Grad, Tel Aviv 16 Grad, Haifa 15 Grad, Tiberias am See Genezareth 16 Grad, am Toten Meer 18 Grad, Eilat am Roten Meer 19 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth liegt derzeit unverändert bei -213.695 m unter dem Meeresspiegel.
Gestern wurde in den Nachrichten gemeldet, dass es in den Stadtverwaltungen zu einem Streik kommen soll. Daher würde es auch keinen Unterricht in den Kindergärten und Gymnasien geben, da dort Angestellte der Stadt und der Landkreise beschäftigt sind. Meine Kinder freuten sich natürlich, ein schulfreier Tag wird dankend angenommen. Es wurde geraten, sich am frühen morgen zu informieren, ob der Streik tatsächlich stattfindet oder ob man sich eventuell im letzten Moment geeinigt hätte. So etwas passiert hier öfter. Am Abend denken die Kinder, sie können ausschlafen und dann werden sie von ihren Eltern morgens überrascht und in die Schule geschickt. Für uns Eltern ist das nicht einfach. Wer noch kleinere Kinder hat, kann sie nicht alleine zuhause lassen, muss sich freinehmen oder eine andere Lösung finden. Heute früh wurde dann berichtet, dass die Seiten sich auch in der Nacht nicht einigen konnten und das seit 6 Uhr früh in den Landkreisen und Städten gestreikt wird, außer in Jerusalem. Dennoch wurde geraten, dass sich die Eltern bei den Schulen erkundigen, ob tatsächlich kein Unterricht stattfindet. Das ist alles sehr verwirrend. Mein Sohn hat entschieden, dass er sich nach den Meldungen in den Medien richtet. Wenn diese sagen, es wird gestreikt, dann wird gestreikt. Er schläft jetzt noch. Wenn nun tatsächlich auch bei uns in Modiin gestreikt wird, dann wird unter anderem der Müll nicht entleert werden und die Ämter der Stadt werden geschlossen bleiben. Und wer falsch parkt, darf sich freuen: Es werden auch keine Strafzettel verteilt. Mit dem Streik protestieren die Landkreise und Stadtverwaltungen gegen die Kürzung der finanziellen Unterstützung des Staates. Diese Kürzung würde sich auf die städtischen Dienste für die Bürger auswirken, warnte man vor dem Streik. Viele Landkreise haben finanzielle Probleme. Daher versucht man, Gemeinden zusammenzuführen. So entstand zum Beispiel die Idee, die Stadt Bat Yam mit Tel Aviv zu vereinigen. Mal sehen, wie es nun weitergeht.
Hier in Jerusalem wird nicht gestreikt. Gestern haben Mitarbeiter der Stadt am Jaffator Weihnachtsbäume an die Bürger verteilt, die das Fest feiern. Das passiert jedes Jahr, eine nette Geste. Auch der Weihnachtsmann war mit dabei und half beim Verteilen der Bäume.





