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IDF entdeckt iranische Technologie unter UNRWA-Hauptquartier

Die offenbar aus China stammende Ausrüstung wird derzeit vom israelischen Militär und Geheimdienst analysiert.

Das Hamas-Datenzentrum unter dem UNRWA-Hauptquartier in Gaza-Stadt. Bild: IDF-Screenshot.

Die israelischen Streitkräfte, die im Gazastreifen operieren, haben Beweise gefunden, die das Regime in Teheran sowohl mit der Terrorgruppe Hamas in Gaza als auch mit dem Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästinaflüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA) in Verbindung bringen, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender KAN am Montag.

Bei einer Razzia im UNRWA-Hauptquartier im Nobelviertel Rimal in Gaza-Stadt vor mehr als einer Woche hatten israelische Truppen unter dem Gebäude ein Hamas-Datenzentrum mit Servern, Strom, einem Notstromaggregat und Unterkünften entdeckt.

Bei der Razzia beschlagnahmten die israelischen Streitkräfte „iranische Technologie“, die laut KAN offenbar über China in den Gazastreifen gelangt sei. Der Fund werde von den israelischen Verteidigungskräften und der israelischen Sicherheitsbehörde auf „hochwertige Informationen“ untersucht, heißt es in dem Bericht.

Bei der Operation zerstörten die israelischen Streitkräfte ein Serverzentrum und andere technische Einrichtungen und töteten etwa 120 Terroristen.

Israels Verteidigungsminister Yoav Galant sagte am Freitag vor Journalisten, der jüdische Staat habe Beweise, dass 30 UNRWA-Mitarbeiter an dem Massaker der Hamas am 7. Oktober beteiligt gewesen seien.

Der Minister nannte die Namen und Fotos von 12 UNRWA-Mitarbeitern, die Israel zuvor beschuldigt hatte, an dem Massaker beteiligt gewesen zu sein. Darunter ist Faisal al-Naami, ein UNRWA-Sozialarbeiter, der nach israelischen Angaben am 7. Oktober auf israelischem Gebiet gesehen wurde und an der Entführung eines Soldaten im Kibbuz Be’eri beteiligt gewesen sein soll.

Ein anderer, Ala Jouda, ist UNRWA-Religionslehrer für Arabisch und Kompaniechef des Nuseirat-Bataillons der Hamas. Er wurde auf israelischem Gebiet festgenommen.

Laut Galant sind 1.468 der 13.000 UNRWA-Mitarbeiter im Gazastreifen Mitglieder der Hamas oder des Palästinensischen Islamischen Dschihad.

Israel hatte erstmals im Januar über die Verbindungen zwischen UNRWA und Hamas berichtet, woraufhin mehrere Länder, darunter die USA, die Finanzierung des Hilfswerks einstellten.

Als Reaktion auf die Vorwürfe setzten die Vereinten Nationen eine unabhängige „Überprüfungsgruppe “ ein, um die Anschuldigungen zu untersuchen.

Der Iran führt über Terrorgruppen wie die Hamas, den Palästinensischen Islamischen Dschihad, die Hisbollah und die Ansar Allah im Jemen einen Stellvertreterkrieg gegen Israel. Im Vorfeld des Anschlags vom 7. Oktober bildete der Iran bis zu 500 Terroristen der Hamas und der PIJ aus.

 

Mit Berichten von JNS.

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Patrick Callahan

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