Hunderte Siedler fordern mehr Sicherheit

Mit der Forderung nach weiteren Sicherheitsmaßnahmen sind mehrere Hundert Siedler des sogenannten Westjordanlandes entlang der Route 60, der Hauptverkehrsader in Judäa und Samaria gezogen. Sowohl jüdische wie palästinensische Bewohner dürfen die Straße nutzen.

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Mit der Forderung nach weiteren Sicherheitsmaßnahmen sind mehrere Hundert Siedler des sogenannten Westjordanlandes entlang der Route 60, der Hauptverkehrsader in Judäa und Samaria gezogen. Sowohl jüdische wie palästinensische Bewohner dürfen die Straße nutzen.

Der Protestzug hunderter Israelis, an ihrer Spitze führende Siedler, führte entlang der Straße, die in jüngster Zeitpunkt vermehrt zur Zielscheibe von palästinensischer Extremisten geworden ist. Er endete schließlich an der zentralen Straßenkreuzung in Gush Etzion, über die fast der gesamte Verkehr in und aus Jerusalem in Richtung Süden führt. Hier wurde zuletzt am 4. März ein israelischer Soldat von einer palästinensischen Frau mit ihrem Auto angefahren und verletzt. Am 24. Februar erlag am selben Ort Eliav Gelman, ein Offizier der Reserve, seiner kritischen Schussverletzung. Gerade für diesen verkehrstechnisch bedeutenden Ort ließe sich die Liste der Übergriffe und Anschläge fortführen.

Die Demonstranten zogen mit israelischen Fahnen, sangen Volkslieder und beschwörten den gemeinsamen Geist von Zusammenhalt und den Blick auf die Zukunft.

Die Route 60 ist als „Der Pfad der Patriarchen“ bekannt und führt entlang der einer altertümlichen Hauptstraße, in der Länge quer aus der Richtung Nazareth im Norden in Richtung Beer Sheva im Süden. Dabei werden alle Orte, die die biblischen Patriarchen besucht und bewohnt hatten, durchquert: Nablus, Jerusalem, Hebron. Seit dem Beginn der Terrorwelle im Oktober 2015 war und bleibt die bedeutende Hauptstraße zentraler Tatort für terroristische Straftaten und schwerste, mitunter tödlich endende Anschläge.

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