Hetze tötet, und zwar den Frieden zuerst

Warum nehmen Kinder ihren eigenen Tod in Kauf, während sie auf andere einstechen, wenn es ihnen nicht zuvor eingetrichtert worden ist?

Foto: Abed Rahim Khatib / Flash90

Letzte Woche haben zwei palästinensische arabische Teenager im Alter von 16 und 14 Jahren einen israelischen Polizisten in Jerusalem mit einem Messer angegriffen und dabei mittelschwer verletzt. Viele fragen sich, warum so junge Menschen, die ja eigentlich noch Kinder sind, so etwas tun? Die Antwort darauf lautet: Palästinensische arabische Kinder sind in ihren Schulen und durch die Medien Tag für Tag einer Gehirnwäsche ausgesetzt.

Seit dem Beginn des sogenannten „Osloer Friedensprozesses“  besteht Israel darauf, dass die Palästinenser“ sich von jeglicher Hetze distanzieren sollen. Obwohl die palästinensische Führung dies versprochen hat, ist die Volksverhetzung nur noch schlimmer geworden. Nicht nur Israels werden dämonisiert, sondern auch das jüdische Volk im Allgemeinen.

Kinder sind leicht zu beeinflussen. Jene von ihnen, die jeden Tag hören, wie Autoritätspersonen gegen Israel und die Juden wettern, fühlen sich gedrängt, etwas zu unternehmen. Ein besonders abscheuliches Beispiel lieferte erst kürzlich Fathi Hammad, der Hamas-Innenminister des Gazastreifens, mit einer öffentlichen Rede. Zwar haben sich seither sowohl die Palästinensische Autonomiebehörde als auch die Hamas von Hammads antisemitischer Hasstirade distanziert – wohl nur zum Augenschein für internationales Publikum – und doch macht diese Rede in den sozialen Medien unter Palästinensern die Runde, was Bände spricht.

Es war eines der meist schockierenden (und wahrscheinlich aufschlussreicheren) Aussagen eines palästinensischen Führers in den letzten Jahren. Die Aussage von Hammad, er sei unzufrieden darüber, wie wenig Israels getötet werden, und er rufe Palästinenser auf der ganzen Welt dazu auf, die Juden zu töten, wo immer man sie auch finden könne.

„Ihr alle, ihr sieben Millionen Palästinenser im Ausland. Genug mit dem Aufwärmen. Ihr habt überall Juden und wir müssen jeden Juden auf dieser Erde angreifen, sie schlachten und töten, so Allah will. Die Aufwärmphase ist vorbei“, sagte Hammad Mitte Juli während einer wöchentlichen Demonstration an der Grenze zu Israel.

Er bestätigte einmal mehr, dass viele Palästinenser niemals der Art von Frieden zustimmen werden, die von der internationalen Gemeinschaft ausgehandelt wird: „Wir werden Israel nicht anerkennen. Wir wurden dazu geboren, diese Entität zu zerstören. Wir befinden uns gerade in einer Phase des Wartens, doch unsere Geduld ist abgelaufen und wir sind bereit, zu explodieren, wenn die Blockade (des Gazastreifens) nicht aufgehoben wird. Diese Explosion wird nicht nur in Gaza, sondern auch in der Westbank und im Ausland stattfinden, mit der Hilfe Allahs.“

„Wenn ihr (Israelis) die Blockade nicht aufhebt, so schwöre ich, werden wir euch im Namen Allahs töten. Wir haben neue Fabriken errichtet, in denen Sprengstoffgürtel hergestellt werden. Jeder, der einen Gürtel haben will, wird einen bekommen. Wir werden sterben, während wir die Juden zu Stücken bomben und ihre Hälse durchschneiden. Ich hoffe diese Nachricht erreicht einen jeden.“

Es war eine dämonische Hassrede, die in dieser Art schon seit Jahren nicht mehr gehört worden war, eine gefährliche Mahnung daran, wie weit wirklicher Frieden noch entfernt ist. Fakt ist, dass Teile dieser Rede wie Echos aus den Reihen der Terrororganisation ISIS klangen. Und jedem müsste mittlerweile klar sein, dass man, genau wie bei ISIS, die Hamas nicht in einen „militärischen Zweig“ und in einen „politischen Zweig“ teilen kann. Sie ist Terrororganisation durch und durch. Als solche wird sie eine Koexistenz mit Israel und den Juden nie anerkennen. Man muss sich in Erinnerung rufen, dass es die Öffentlichkeit war, die die Hamas während der letzten palästinensischen Wahlen zur Macht verhalf.

Es sind eben jene Anführer und deren giftige Rhetorik, die vollends zur Verantwortung gezogen werden müssen, wenn palästinensische Kinder auf den Straßen Jerusalems Attentate mit Messern verüben.

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