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Geplanter Bahnhof an der Klagemauer soll nach Donald Trump benannt werden

Die Zeitung Jediot Achronot berichtete heute (Mittwoch), dass ein geplanter Bahnhof nahe der Klagemauer nach dem Namen von US-Präsident Donald Trump benannt werden soll. Damit möchte sich Israel bei Donald Trump für seine Jerusalem-Erklärung bedanken, die amerikanische Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt von Israel.

Die Zeitung Jediot Achronot berichtete heute (Mittwoch), dass ein geplanter Bahnhof nahe der Klagemauer nach dem Namen von US-Präsident Donald Trump benannt werden soll. Damit möchte sich Israel bei Donald Trump für seine Jerusalem-Erklärung bedanken, die amerikanische Anerkennung Jerusalems als die Hauptstadt von Israel.

Im nächsten Jahr soll die Schnellbahnstrecke, die von Tel Aviv über den Ben-Gurion-Flughafen und der Stadt Modiin nach Jerusalem führt ihren Betrieb aufnehmen. Die Fahrt von Tel Aviv nach Jerusalem soll dann nur noch rund 28 Minuten betragen. Ursprünglich war als Endstation der neue nach dem ehemaligen israelischen Staatspräsidenten benannte „Izhak Navon“-Bahnhof gegenüber der zentralen Busstation geplant. Im letzten Jahr entschied man sich jedoch, die Zugstrecke bis an den Rand der Altstadt zu verlängern.

Die geplante Strecke bis zur Altstadt soll unterirdisch verlaufen. Dazu sollen in 50 Meter Tiefe zwei weitere Stationen gebaut werden, eine in der Innenstadt und die zweite in der Nähe der Klagemauer, unweit der alten römischen Hauptstrasse von Jerusalem, dem Cardo. Diese Station soll nach dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump benannt werden.

„Donald Trump, Endstation“, könnte es bald am neuen Bahnhof an der Klagemauer heißen – Donald Trump während seines Besuchs der Klagemauer in Jerusalem (Foto: Mendy Hechtman/Flash90)

Den Bau der zwei zusätzlichen Stationen ist gestern von Verkehrsminister Israel Katz genehmigt worden. Der Bau der Streckenverlängerung bis zur Klagemauer ist vom Verkehrsminister als das wichtigste nationale Projekt des Verkehrsministeriums erklärt worden und werde mit höchster Priorität behandelt werden. Die Kosten des Projekts betragen rund 2.5. Milliarden Shekel (um die 600 Millionen Euro).

Da der Tunnel unter der Altstadt gegraben werden wird, kann sich der Bau der Streckenverlängerung verzögern, da man sicher auf archäologische Funde stoßen wird, die dann zunächst von der Altertumsbehörde untersucht werden müssen. Bis wir also von Tel Aviv bis Jerusalem fahren und an der „Donald Trump-Station“ aussteigen werden können, wird wohl noch einige Zeit vergehen.

Probefahrt der elektrischen Bombardier-Lokomotive auf der Schnellstrecke nach Jerusalem

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Patrick Callahan

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