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Frieden geht durch den Magen

Essen verbindet. So gut wie jeder liebt eine gute Mahlzeit, die Geselligkeit im Kreise der Familie oder mit Freunden und den Austausch zu Tisch. Genau darauf baut eine Gruppe jüdischer, muslimischer und christlicher Küchenchefs, die nicht nur in der Zubereitung sondern auch dem kulinarischen Miteinander ein wichtiges Mittel zum Kontakteknüpfen mit anderen sehen.

Essen verbindet. So gut wie jeder liebt eine gute Mahlzeit, die Geselligkeit im Kreise der Familie oder mit Freunden und den Austausch zu Tisch. Genau darauf baut eine Gruppe jüdischer, muslimischer und christlicher Küchenchefs, die nicht nur in der Zubereitung sondern auch dem kulinarischen Miteinander ein wichtiges Mittel zum Kontakteknüpfen mit anderen sehen. Die von ihnen 2001 in Jerusalem gegründete Stiftung „Chefs for Peace“ (Köche für den Frieden) soll jene Werte wiederbeleben, die von allen Glaubensrichtungen geschätzt werden: Essen, Familie und Freunde.

Die Friedensköche haben ein Ziel: Sie wollen Menschen zusammenbringen. Die Mahlzeit ist dabei eine Brücke zur gegenseitigen Akzeptanz und der Frieden eine köstliche Möglichkeit. Politik und Religion spielen bei ihnen keine Rolle. Die Chefs for Peace sind der Meinung, dass nicht Politiker Frieden schaffen können, sondern nur Menschen, die miteinander leben und arbeiten. Frieden geschieht jedenTag, in der Küche und am Essenstisch.

Und so treffen sich die Chefköche regelmäßig, um gemeinsam zu kochen. Oft kochen sie gemeinsam auf Wohltätigkeitsveranstaltungen, um zu demonstrieren, dass Friede möglich ist.

Anfang September stand wieder ein Treffen an, diesmal war auch ein Chefkoch aus Deutschland dazu eingeladen. Hubertus Marquardt (33), Küchenmeister des Roomers Hotels in Frankfurt, der in Israel seine „kulinarische Heimat“ gefunden hat, wie er mir im Gespräch erzählte. Er war von den jüdischen Eigentümern des Hotels nach Israel geschickt worden, um etwas über das Essen in Israel zu lernen und war sofort begeistert. Er hatte von den „Chefs for Peace“ gehört und sie kontaktiert. So kam ein Treffen zustande, zu dem ich ihn begleitet habe…

Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Oktober-Ausgabe von Israel Heute!

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Patrick Callahan

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