Bei einer Explosion im Norden Israels ist am Montagnachmittag ein Mensch ums Leben gekommen. 19 weitere wurden verletzt. Der Vorfall ereignete sich im Gebiet von Mitzpeh Pe’er nahe der Grenze zum Libanon. Nach ersten Erkenntnissen soll dort ein nicht detonierter Sprengkörper explodiert sein. Die genauen Umstände werden untersucht.
Unter den Betroffenen befinden sich Schüler und Lehrer der ORT-Jeschiwa-Oberschule aus Ma’alot-Tarshiha, die an einem Schulausflug teilnahmen. Zunächst hatten israelische Medien von rund 20 Verletzten berichtet. Inzwischen wurde ein Todesopfer gemeldet. Damit liegt die Zahl der Verletzten nach dem aktuellen Informationsstand bei 19.
פיצוץ נפל התחמושת בגליל העליון: הפצועים נמנו עם קבוצת תלמידים שביקרה במקום, אחד מהם במצב אנוש. כוחות צה“ל הוקפצו לזירה
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— כאן חדשות (@kann_news) October 12, 2026
Der Rettungsdienst Magen David Adom (MDA) erhielt um 14:53 Uhr die erste Meldung über die Explosion. Daraufhin wurden zahlreiche Rettungskräfte in das Gebiet entsandt, darunter 14 Krankenwagen und mehrere Intensivtransportfahrzeuge. Auch drei Rettungshubschrauber wurden alarmiert, um die Verletzten zu versorgen und in Krankenhäuser zu bringen.
Wie das israelische Nachrichtenportal Ynet berichtet, erklärte Itzik Shushan, Leiter der MDA-Region Jordan, die Rettungskräfte hätten am Unglücksort mehrere Menschen mit unterschiedlich schweren Verletzungen vorgefunden. Acht Verletzte seien zunächst als schwer oder mittelschwer verletzt eingestuft worden. Weitere Personen hätten leichte Verletzungen erlitten. Die medizinische Versorgung und der Transport in Krankenhäuser seien umgehend eingeleitet worden.
Nach Angaben von Ynet bestätigte die Stadtverwaltung von Ma’alot-Tarshiha, dass Schüler und Mitarbeiter der örtlichen Schule betroffen seien. Bürgermeister Moti Ben David und Mitarbeiter der Stadtverwaltung machten sich unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls auf den Weg zum Unglücksort, um sich mit den Rettungskräften und den zuständigen Behörden abzustimmen.
Auch das israelische Bildungsministerium reagierte auf den Vorfall. Gemeinsam mit den zuständigen Behörden und Fachkräften werde daran gearbeitet, den betroffenen Schülern, Lehrern und Familien Unterstützung zukommen zu lassen.
Die israelische Polizei sperrte das Gebiet ab. Sprengstoffexperten untersuchen den Explosionsort, um die Herkunft des Sprengkörpers und die genauen Umstände der Detonation festzustellen. Die Polizei forderte die Bevölkerung auf, sich dem Gebiet nicht zu nähern und verdächtige Gegenstände oder mögliche Blindgänger umgehend über den Polizeinotruf 100 zu melden.
Auch die israelische Armee beteiligte sich an den Rettungsmaßnahmen. Nach Angaben der IDF werden die Umstände des Vorfalls untersucht. Woher der explodierte Sprengkörper stammt und wodurch er zur Detonation gebracht wurde, war zunächst nicht bekannt.




